Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 88. Band, (Jahrgang 1877)

730

Pfizmaier.

Hi’s  hiess  ^  ^  Thien-si.  Derselbe  war  Vorgesetzter  der
Flügelfahnen  ^|[|j|i  lg  thung-tschü).
Dfer  Solm  Thien-si’s  liiess  m,  h».  Zu  den  Zeiten  der
westlichen  Wei  wurde  ihm  der  Geschlechtsname  *  m  Ta-ye
verliehen.  Im  Amte  brachte  er  es  bis  zu  einem  grossen  Beruhiger.
  Er  war  mit  ^5  ijfjij  Li-pi  und  Anderen  dem  Hause
j^J  Tscheu  behilflich,  sich  an  die  Stelle  der  Wei  zu  setzen.
Es  waren  acht  Männer,  welche  sich  dieses  Verdienst  erwarben.
Sie  wurden  zu  ,das  Reich  als  Pfeiler  stützenden'  m  m
tschü-lcue)  ernannt.  Man  gab  ihnen  den  Namen:  die  acht  das
Reich  und  das  Haus  als  Pfeiler  Stützenden  (a  öi  m
pä-tschü-lcue-kia).  Als  Kaiser  Min  von  Tscheu  das  Reich  der
Wei  in  Empfang  nahm,  war  Hu  bereits  gestorben.  Der  Kaiser
liess  nachträglich  dessen  Verdienste  verzeichnen  und  belehnte
ihn  als  Fürsten  des  Reiches  Thang.  Der  ihm  nach  dem
Tode  gegebene  Name  war  J|I|  Siang.
Der  Sohn  des  Fürsten  Siang  hiess  jpj  w||  Ping-si.
Derselbe  erhielt  das.  Lehen  eines  Fürsten  von  Thang. 1  Er
war  zu  den  Zeiten  der  Sui  allgemeiner  Leiter  von  %
Ngan-tscheu,  ein  das  Reich  als  Pfeiler  stützender  und  grosser
Heerführer.  Nach  seinem  Tode  gab  man  ihm  den  Namen
£  Jin.  Der  Sohn  des  Fürsten  Jin  hiess  Yuen.  Er  ist
der  spätere  Kaiser  Kao-tsu  und  in  Tschang-ngan  geboren.
Er  erhielt  so  wie  sein  Vater  das  Lehen  eines  Fürsten  von
Thang.  Die  Kaiserin  von  dem  Geschlechte  J^  Tö-ku,  die
Gemalin  des  Kaisers  Wen  von  Sui,  war  die  Muhme  Kao-tsu’s
von  mütterlicher  Seite.  Kaiser  Wen  war  daher  mit  Kao-tsu  verwandt ­
  und  liebte  ihn.  Er  gab  ihm  wieder  den  Geschlechtsnamen ­
  Li.  Li-yuen,  der  spätere  Kaiser  Kao-tsu,  war  in
dem  Zeiträume  Ta-nie  (605—616  n.  Chr.)  anfangs  Statthalter
zweier  Landschaften,  dann  kleiner  Beaufsichtiger  innerhalb  der
Vorhalle,  Beruhiger  der  Leibwache  und  kleiner  Reichsminister.
Während  des  Feldzuges  des  Kaisers  Yang  von  Sui  gegen
Liao-tung  überwachte  Li-yuen  die  Umfuhr  der  Mundvorräthe.
Als  'fH  ife  J§i  Yang-hiuen-kan  sich  empören  wollte,  entwichen

1  Früher  hiess  es  clas  Lehen  eines  Fürsten  des  Reiches  Thang.
2  Seinen  Vorältern  wurde,  wie  oben  zu  ersehen,  der  Geschlechtsname  Ta-ye
verliehen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.