sol gehoherl werden, | als es mit taiding herkomen ist, an alles
geuerde. Ynd des ze vrkund biejjen wir, die vorgenanten Graf
Wilhalm | von Montfort vnd Grefinn Margret sein wirtinn, vnsere
Insigel henken an disen brief. Darvmb ich niicb egenante j
Grefinn Margret die Jung verbinde, wan ich aigen Insigel nicht han.
Wir haben euch vertröst für den obgenanten Graf | Hngen, daj er
disen gegenwärtigen anlos sol mit sampt vns »tat haben in aller
weise, als sie vorgeschrieben stat. | Diez geschah vnd der brief ward
gehen ze Grecz an vnsers Herren heiligen Leichnamtag. Nach
Christes gepurde | dreuczehen hundert iar, darnach in dem drew
vnd Sibenczigistem Jare.
Schön geschriebene und bestens erhaltene Pergament-Urkunde
mit zwei anhangenden Siegeln in grünem Wachs, nämlich:
a) f S’ COMITIS. WILHALMiy und innerhalb des Kreises die Montfortische
Kirchenfahne; b) f S’ MARGGRGTG. C0M6TISSTG. (sic) DG
PHANBGRG. Ein sehr schönes Frauensiegel,
Im Schildchen rechts sieht man die drei neben
einander stehenden weissen Rauten im rothen
Felde wegen Pfannberg, im linken, das
nach der Länge herab getheilt ist, ist die vordere
Hälfte ledig oder weiss, die andere rotli
und etwas damascirt.
F.
Des Herzogs Albrecht 111. diesfälliger (E) Schiedspruch zu Gunsten der
Montfort-Pfannbergisclien Familie.
Gratz am 16. Juni 1373.
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I
Wir Albrecht von gots gnaden Herezog ze Österreich
ze Steyr ze Kernden vnd ze Krain, Graf ze Tyrol etc. bekennen vnd
tun kunt öffentlich mit disem brief. Vmb die | stojye missehelung
vnd ansprache, die gewesen sind zwischen der edeln Margareten
weilent Graf IIan ses von Phannber g G em ahe 1, nu(n) desedeln,
vnsers lieben | Oheims, Graf Wilhelms von Montfort, e lieh er
wirtinn, vnd demselben Graf Wilhalm von irn wegen vnd der
edeln Margareten von Phannberg irr Tochter, vnd | dem
edeln ouch vnserm lieben Oheim, Graf Hu gen von Montfort,
irem Gemahel, von irn wegen, an einem tail, vnd zwischen
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