Die Stadecker und ihre Erben v. Montfort bis 159ß.
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Freiherrn v. Bemmelberg vermählte 1 ). Von Vanotti lässt in der
Stammtafel D auch Johann s II. vorgenannte Schwester, Katharina,
vermählte von Neuhaus, durchaus irrig dessen Tochter sein. Desgleichen
Barbara, welche die jüngere Tochter Ulrich’s des letzten
Grafen von Montfort-Tettnang war (s. S. 833, Anm. 2).
Wir schliessen mit Johann, dem Stifter der jüngeren
Linie von Montfort - Tettnang, unsere berichtigenden und ergänzenden
Beiträge über die Grafen von Montfort-Bregenz-Pfannberg,
und fügen am Schlüsse zwei Stammtafeln derselben
wie auch der letzten Grafen von Pfannberg nach den gewonnenen
Resultaten bei. Den Leser, der sich um die weiteren wenig
Interesse bietenden Geschicke dieses uralten, seinem Ende zueilenden
Hauses, das mit dem Grafen Anton am 25. November 1787
zu Tettnang erlosch, etwa kümmern mag, verweise ich auf v. Vanotti’s
Geschichte der Grafen von Montfort und Werdenberg. Belle-Vue
bei Konstanz 1845.
Urkunde».
A.
Kaufbrief von Ursula von Pflrt, Gräfinn von Montfort, kraft dessen sie den
Herzogen von Österreich den ihr von ihrer Mutter an Befort zugefallenen
Theil für 6000 Gulden verkauft.
Wir Vrsula von Phirt Grefin von Montfort, Verjehen o den lieh
mit disem Brief, ynd tun kunt allen den die yn ansehent, lesent, oder
hörent lesen, nu vnd hie nach eweklich, daj wir unbetwungenlieh,
gesunt libes vnd mutes, nach guter vor | betrachtung, zu den ziten
vnd an den stetten, da wir ej wohl getun mochten, mit rate vnsrer
fründen vnd vnsrer diener, von vnsrer rechten notdurft wegen, durch
vnser und vnserr Erben merenund wissentlichen nucz, mithant, gunst
vnd | willen des Edeln Graf Wilhelms von Montfort, vnsers eli chen
mannes vnd rechten Vogtes, nach aller der ordenung, bescheidenlich
vnd kraft, Worten, werken vnd geberden, die von deheiner ley
recht oder gewonheit deheins weges dazu gehöret | verkauft vnd cze
*) Vgl. Gottschalk's Ritterburgen und Bergschlösser. Halle 1829, Bd. VH, 247.