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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

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Joseph  B  ergmann.

1324  mit  Herzog  Albreelit  II.  oder  Weisen  von  Österreich
feierlich  vermählte  und  am  13.  November  1331  in  Wien  starb;  und
b)  Ursula,  am  Tage  der  h.  Ursula  d.  i.  am  21.  October  1301  geboren,
und  im  Kloster  der  Clarisserinnen  zu  Königsfelden  erzogen.  Sie  verehelichte ­
  sich  im  Jahre  1333  mit  Hugo,  Sohne  des  Grafen  Rudolf
(f  1336)  von  Hohenberg,  und  trat  ihrem  Schwager  Herzog
Albreelit  den  ihr  gebührenden  väterlichen  Antheil  an  der  Grafschaft
Plirt  mit  all  ihren  Rechten  um  2000  Mark  Silber  zu  Raden  im  Aargau
am  8.  Juni  1333  bedingungsweise  ab.
Nach  Einigen  starb  Graf  Hugo  im  Jahre  1332,  nach  Sattler  Q
1334  und  hinterliess  nicht  nur  einen  einzigen  gleichnamigen  Sohn,
wie  Steyerer  am  Ende  der  S.  233  sagt,  sondern  auch  eine  Tochter
Namens  Ursula.  Die  mehr  als  fünfzigjährige  Witwe  schritt  bald
darauf  zur  zweiten  Ehe  mit  einem  Grafen  Wilhelm  von  Montfoi
  t-B  r  eg  enz.  Mit  welchem  der  beiden  damaligen  Wilhelme  dieser
Linie  ?
Zuerst  wollen  wir  Guillemann,  dem  die  anderen  naclisclnieben,
  hören,  welcher  sagt:  „Ursula  secundo  nupsit  Guilielmo
  Seniori  comiti  Montfortio,  quo  brevi  defuncto  in
Alberti,  et  ejus  filii  Rudolphi  (IV.)  protectionem  et  euram  rediit,
eisque  se  et  sua  oppida,  eastra  et  dominia  tradidit”  —  und  beiSteyelei,
  S.  236,  lautet  es  weiter:  „mortuns  antem  Guilielmus  testante
Crusio  cit.  P.  3,  lib.  5,  pag.  262.  Anno  MCCCL1V.  relictis  filiis
majore  natu  Guilielino,  et  minore  Henrico.  Conjicitur  Hugonem
(sc.  Hohenbergensem)  anno  LII  defunctum,  anni  sequentis  initio  Ursu-Iam
  viduam  ad  secundum  conjugium  cum  Montfortio  transiisse,  et
LU  .  denuo  viduitatis  vestes  induisse.  Quo  anno  obierit  non  comperio.”
Dieser  Angabe  folgt  auch  der  französische  Verfasser  des  Artikels
über  Johanna  Grälinn  von  Plirt  und  ihren  Gemahl  Herzog  Albreelit  II.
in  l’Art  de  verifier  les  dates.  Paris  1784,  tom.  II,  333.
Wilhelm  I.  -)  Graf  von  Montfort-Tettnang  und  Bregenz,  K.
Ludwigs  Anhänger  und  vom  J.  1327  bis  zum  Februar  1329  dessen

*)  Beschreibung  des  Herzogtums  Würtemherg,  Stuttgart  und  Esslingen  1752.
Theil  II,  88.
Nach  meiner  Zählung,  die  ich  mit  diesen  Grafen  von  Bregenz  beginne.  Nach
v.  \  an  o  t  (  i  s  Stammtafel  B.  ist  er  der  Zweite,  indem  er  mit  dem  vielgeprüften ­
  Wilhelm  I.,  Abte  zu  St.  Gallen  (-f  1301),  der  nicht  dieser  Linie
angehört,  die  Ileihe  dieses  Namens  anfängt.
            
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