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Freiherr v. Sacken.
Centurionis Marti Alpini Agrippae hastati posuerunt.
Sandstein, 10" hoch, 10i/a" breit. — Petronell 1846. —
Jetzt im k. k. Antiken-Cabinete, Nr. 216“.
Ameth, S. 37. — Seidl, in den Bl. f. Lit. u. Kunst, 1847,
Nr. 242.
Die Centurionen oder Ordinum ductores standen den
Tribunen zunächst. Die Legion war in 10 Cohorten, jede Cohorte
in drei Manipel getheilt; jede der letzteren bestand aus zwei Centurien*deren
Befehlshaber Centurionen hiessen. Somit waren bei
jeder Legion 60 Centurionen, deren Rang jedoch nicht gleich war.
Der erste Centurio des ersten Zuges hiess Primipihis, Lebe au,
Mein, de l’Acad. des lnscr. XXIX, 393 ff. u. 166, — sowie
der erste der Hastati: primi hastati centurio, Veget. 2 Mil. 8.
Von einem solchen spricht wahrscheinlich obige Inschrift, welche
seine Untergebenen, Hastati, machen Hessen. Diese, in der frühem
Zeit mit Lanzen, später mit Bogen und Schwert bewaffnet,
waren die kräftigsten Jünglinge; sie wurden zuerst in’s Treffen geführt,
und erst, wenn sie den Feind nicht werfen konnten, kam die
Reihe an die Principes, Liv. VIII, 8. Unter den Kaisern war die
Ordnung umgekehrt, und die Hastati bildeten das zweite Treffen,
Veget. I, 20; II, 2, 8, IS. Das Abzeichen des Centurio, von
denen der, welcher die 1. Ordo anführte, Primus hastatus, der die
2. führte, secundus hastatus etc. hiess, war ein Stab aus einer
Weinrebe gemacht, was sich bis in die spätere Zeit erhielt.
S. Juv. XIV, 193. — Die Hastati kommen auf vielen Inschriften
vor, Orelli SS, 798, 34S2, etc.
Agrippa ist ein ziemlich gewöhnlicher Gentilname.
XLVIII. Grabstein.
(Fragment.)
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