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Freiherr y. Sacken,
Pro salute Augustoruin; das übrige lässt kaum eine sichere
Interpretation zu.
In der Nähe von Hamburg gefunden. An der k. k. Tabakfabrik
daselbst eingemauert.
Steinbüch], Wien. Jahrb. Bd. LI, Anz. Bl. S. 48.
Man findet in den Orten, welche jetzt an der Stelle Carnuntums
stehen, noch verschiedene Bruchstücke von Altären, als Bausteine in
den Mauern der Häuser, Umfassungen der Weinberge etc. benützt.
So bestellt eine Betsäule in Petronell aus einer römischen Ara auf
einem Pfeiler stehend; die Seite wo die Inschrift war, ist ausgehöhlt
zur Aufnahme des Heiligenbildes.
XXXI. Denkstein.
MISERISSIMA . SEPI ..
INGENVO.EQ.LEG
XIIII. GEM. QVI. PAR'f’A
DECIDIT. IN. BELLO
.... ET IVLIANO.EQ
A.VTTNN
Miserissima Sepia (?) Ingenuo equiti legionis decimae
quartae geminae, qui Partia decidit in hello .... et Juliano
equiti ....
Sandstein, U Sy a " hoch, 2'7" breit. —Am Schüttkasten in Petronell
eingemauert. — Unedirt.
Die Ausdrücke: infelicissima, miserrima, moestissima mater,
uxor etc. kommen sehr häufig, besonders auf christlichen Grabsteinen
vor. Die corrupteForm m is er iss irnu s bei M a ff., Mus.Ver. CLXXVII, 10;
in der späteren Zeit, aus welcher obiger Stein auch der Schrift
nach herzurühren scheint, trifft man ähnliche Fehler öfter an. Parti a
steht hier wohl statt Parthia, wie einige Inschriften Particus statt
Parthicus haben. S. Ossan, Sylloge inscript. vornan., p. 504,
Nr. III; 507, Nr. XII; vgl. auch Richter, griech. u. lateinische
Inschr., S. 116.
Merkwürdig ist es, dass das Fallen im Kriege angegeben ist;
decidit ganz deutlich zu lesen, statt cecidit, da das erstere Wort
sonst nicht in dieser Verbindung mit: in hello vorkommt.