Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

Die  römische  Stadt  Carnuntum.

731

XXIV.  Altar  der  Nymphen.
NYMPHIS.  AVG
SACRVM
PRO.SAL.C.  IVL
SVPERI.  PROC
AVGG
PROV.SICILIAE
IVL.  ARISTIAN
LIBERTA.
Nymphis  Augustis  sacrum  pro  salute  Caji  Julii  Superi
Procuratoris  Augustorum  provinciae  Siciliae  Julia  Aristiana
liberta.
Sandstein,  3'  6"  hoch,  2'  3"  breit.  Y  5"  dick.  -—  Im  J.  1843
gefunden,  jetzt  im  k.  k.  Antiken-Cabinete,  (röm.  Meilensteine
Nr.  26)  i).
Ameth,  röm.  Meilenst.,  S.  14.  —  Seidl  in  den  Bl.  f.  Lit.
und  Kunst  1846,  Nr.  18.
Die  Nymphen  waren  vorzugsweise  die  Schutzgötter  der  Gewässer; ­
  sie  bewirkten  die  Heilkraft  der  Bäder.  Die  meisten  den
Nymphen  geweihten  Altäre  haben  eine  Beziehung  zu  Quellen  und
viele  derselben  wurden  pro  salute  errichtet,  Grut.  XCIII,  2,  9,  11,
XCIV,  1,  u.v.  a.  Unsere  Ara  wurde  wahrscheinlich  aus  Anlass,  dass
C.  Superus  in  den  Bädern  von  Carnunt  seine  Gesundheit  wieder  erhielt, ­
  den  Beschützerinnen  derselben  gesetzt.
XXV.  Altar  der  Nymphen.
NYMPHIS
VLP.  ff  AN
VS
PR  .  SE  ET  SV.
Nymphis  Ulpius  Titianus  pro  se  et  suis.
Sandstein,  1'  6"  hoch,  Y  breit.  —  Am  Schüttkasten  zu  Petronell
eingemauert.  —  Unedirt.

*)  Ganz  irrig  ist  daher  die  Angabe  Th.  Mayer’s,  Bibliothekars  in  Melk  im
„Archiv  für  Kunde  österreichischer  Geschichtsquellen,  Jahrg.  1851,  I.  Band,
3.  und  4.  Heft,  S.  288,"  der  Stein  wäre  beim  Transport  zerschlagen  und  als
Strassenmateriale  verwendet  worden;  auch  wurde  der  Stein  nicht  im  Jahre
1838  gefunden,  nicht  zu  gedenken  der  falschen  Lesung  der  Inschrift.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.