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Freiherr v. Sacken.
Cohorte einer), welche verwendet wurden als Boten, um Rapporte
zu erstatten, wie Ordonnanzen, Tac .Hist. II, 11, 6. Orelli 1222,
Grut. DXX, S.; sie mussten desslialb auch Schnellläufer sein, Tac.
1. c. II, 73, 1, und bildeten so eine Art militärische Courier-Post.
Becker, Handbuch III, 1, S. 104. Aus ihnen wurden dann auch
die Späher genommen. Die Zahl 10 für jede Legion wurde auch in
der Folge beibehalten. Bewaffnet waren sie mit Speer, Lanze und
Schwert, Grut. DXYII, 7.
Es geht aus obiger Inschrift hervor, dass zur Zeit ihrer Anfertigung
drei Legionen in Carnunt waren, wahrscheinlich die X. Gemina,
die XIV. Gern, und die XV. Apollinaris. Zur Zeit Caracällas
scheinen fast alle Legionen den Beinamen Antoniniana geführt zu
haben, wenigstens ist es von der X. Gern, und X. Fretensis, von der
XI. und XIII. bekannt. Grut. XII, 9; MLXVIII, 2. — Orelli 2129.
IV. Altar des Jupiter und der Juno.
i. o. M.
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V. S. L. L. M.
Jovi Optimo Maximo et Junoni Reginae sacrum Julia
Censorina et Aurelius Mestrinus vota solverunt libenter laeti
merito.
Auf der rechten Seitenfläche eine kreuzförmige Figur, wenig
erhoben gearbeitet, auf der linken eine Patera. — Sandstein, 2' hoch,
10" breit. Im Schlosshofe zu Petronell gefunden; im Garten daselbst
befindlich.
Seidl in Schmidl’s Blättern f. Literat, und Kunst 1847,
Nr. 242.
Die Zusammenstellung von Jupiter und Juno Regina ist
auf Votivsteinen sehr gewöhnlich. Orelli 1046, 1276 etc.
Eine Aemilia Censorina bei Grut. DCCCLXXXVI, 10. —
M. Mestri. M. L. Censorini auf einer zu Mailand gefundenen Inschrift
bei Grut. CCCCXIII, 6.— Der Name Mestrinus kommt sonst
nirgends vor.