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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

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Freiherr  Hammer-Purgstall.

462)  Der  Groll  ist  Gottes.
463)  Der  Satan  spraeli  zu  seinem  Herrn:  Ich  habe  für  die
Söhne  Adams  Häuser  gebaut,  in  denen  sie  meiner  gedenken  (wie
Deiner  in  den  Moscheen)  und  was  sind  meine  Häuser?  die  Bäder;  ich
habe  denselben  einen  Koran  gegeben  und  was  ist  mein  Koran?  die
Poesie;  ich  habe  ihnen  Speisen  aufgesetzt,  und  welche  sind  meine
Speisen?  die,  hei  denen  sie  sich  meines  Namens  nicht  erinnern;  ich
habe  ihnen  einen  Trank  aufgesetzt,  und  was  ist  mein  Trank  ?  jeder
berauschende;  ich  habe  ihnen  Fallstricke  gelegt,  und  welche  sind
meine  Fallstricke?  die  Weiher.
464)  Gott  sagt  in  der  heiligsten  Überlieferung  aus  dem  Munde
des  Propheten:  Ich  habe  Anmassende  und  Übertreibende  (in  der
Religion)  gesendet,  denen  es  doch  an  Leitung  fehlt,  und  der  Satan
hat  manchem  Sünder  eine  Natur  gegeben,  in  der  kein  Irrthum.
465)  Fürchtet  die  Welt  und  fürchtet  die  Weiber,  denn  der
Teufel  geht  spähend  herum,  wen  er  erjage  als  Beute  des  Gehorsams
der  Weiber.
466)  Die  schädlichste  Unruhe,  die  ich  den  Männern  zurückgelassen ­
  habe,  sind  dip  Weiber.
464)  Ich  fürchte  nach  mir  keine  andere  Unruhe  als  die  Weiber!
fürchtet  die  Weiber!
468)  Dir  ist  ein  Genosse  nothwendig,  der  mit  dir  lebendig
begraben  werde,  und  mit  dem  du  todt  ins  Grab  gesenket  werdest.
469)  Wenn  der  Gläubige  grollt,  grollt  Gott.
440)  Gott  hat  vor  mir  die  ganze  Erde  autgerollt,  ich  sah  ihre
Oriente  und  ihre  Occidente,  und  das  Reich  meines  Volkes  wird  sich
so  weit  erstrecken  als  die  Erde  mir  aufgerollt  ward.
441)  Jeder  Mangelhafte  ist  verflucht,  d.  i.  jeder  Aufseher,
welcher  den  Mangel  einsieht  (und  demselben  nicht  abhilft)  ist
verflucht.
442)  Die  Liebe  eines  Dinges  macht  dich  blind  und  taub.
443)  0  ihr  jungen  Leute!  wer  von  euch  der  Lust  nicht  widerstehen ­
  kann,  vermähle  sich,  denn  er  wird  blühender  anzusehen  sein
und  die  Scliaam  besser  bewahren,  wer  nicht  im  Stande  sich  zu  vermählen, ­
  der  faste.

463)8.118.  463)  S.  123.  464)  S.  123.  465)  S.  124.  466)  Eben  da.  467)  Eben
da.  468)  S.  135.  469)  S.  157.  470)  S.  162.  471)  S.  169.  472)  S.  171.  473)  S.  172.
            
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