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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

Über  die  Überlieferung’  des  Wortes  Mohammeds.

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447)  Die  Menschen  folgen  der  Religion  ihrer  Könige.
448)  Der  Gläubige  ist  stark  und  rüstig,  aber  Gott  liebt  mehr
den  Gläubigen  den  schwachen.
449)  Ihre  Zungen  sind  süsser  als  Zucker,  aber  ihre  Herzen  sind
die  der  Wölfe.
4bO)  Es  ist  keiner  von  euch,  dem  nicht  ein  Engel  und  ein
Dschinne  beigegeben  sei—sie  fragten:  auch  dir,  o  Gottgesandter  ?  —
er  sagte:  auch  mir,  aber  Gott  steht  mir  bei  und  befiehlt  mir  nur  das
Gute  zu  wählen.
451)  Jedes  Ding  hat  eine  Stütze,  die  Stütze  des  Rechtgläubigen
ist  die  Vernunft.
452)  Ich  bin  der  Diener  gebrochener  Herzen.
453)  Gott  sagt  in  der  heiligsten  Offenbarung  aus  dem  Munde
des  Propheten:  Die  Herrlichkeit  ist  mein  Kleid  und  wer  mir  dieselbe
entreisst,  den  werde  ich  zerreissen  (so  auch)  :
454)  Ich  zürne  dem,  der  mich  nicht  ruft.
455)  Sehet  auf  die  unter  euch,  und  nicht  auf  die  ober  euch!
indem  ihr  jene  für  besser  haltet,  erkennt  die  Gnaden,  die  euch  Gott
verleihet.
456)  Hütet  euch,  euch  zu  sehr  in  der  Religion  Gottes  zu  vertiefen, ­
  denn  er  hat  sie  euch  leicht  gemacht,  und  ihr  macht  sie  euch
schwer.
457)  Keiner  stirbt,  der  nicht  früher  gestorben  zu  sein  wünschte,
damit  er,  wenn  er  ein  Gerechter  um  so  schneller  zur  ewigen  Gerechtigkeit ­
  gelange  und  damit,  wenn  er  ein  Lasterhafter,  seine  Laster
vermindert  werden.
458)  Der  Prophet  betete:  0  mein  Gott!  ich  flüchte  mich  zu  dir
vor  dem  Rosen  meiner  Seele.
459)  Der  Prophet  sagte:  Hütet  euch  vor  der  Gesellschaft  der
Todten  —  sie  fragten:  Wer  sind  die  Todten?  —  er  sagte:  Die
Bewohner  der  Welt.  (Anderswo  die  Wohlhabenden.)
460)  Die  Gelehrteu  sind  wie  die  Gestirne  am  Himmel.
461)  Der  Islam  erschien  als  ein  Fremder  und  kehrt  wieder  als
ein  Fremder,  Wohl  dem  Fremden!  Wohl  dem  Fremden!  Wohl  dem
Fremden!
447)  S.  16.  448)  S.  23.  449)  S.  28.  450)  S.  42.  451)  S.  65.  452)  S.  71.
453)  R.  75.  454)  S.  76.  455)  Eben  da.  456)  S.  78.  457)  S.  84,  1.  Z.  458)  S.  92.
            
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