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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

Über  ’ie  Überlieferung  des  Wortes  Mohammeds.

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279)  In  meinem  Volke  gibt  es  Fürsprecher  für  mehrere  Stämme,
Fürsprecher  für  einen  einzelnen  Stamm,  Fürsprecher  für  einen  Zweig
desselben,  Fürsprecher  für  einen  einzelnen  Mann  bis  er  ins  Paradies
ein  gehet.
280)  Die  Frommen  meines  Volkes  bedürfen  meiner  Fürsprache
nicht.
281)  Gott  legte  in  die  Natur  jedes  Propheten  Wohlwollen  und
Barmherzigkeit.
282)  Gott  erbarmet  sich  nicht  der  Menschen,  welche  sich  anderer ­
  nicht  erbarmen.
283)  Erbarmet  euch  auf  Erden,  so  wird  euch  Erbarmen  im
Himmel  werden.
284)  Am  jüngsten  Tage  wird  Gott  jedem  Moslirn  einen  Juden
und  einen  Christen  an  die  Seite  geben,  und  ihm  sagen:  dieser  befreiet
dich  von  dem  Feuer  der  Hölle.
285)  Ein  sündhaftes  Weib  sah  an  einem  heissen  Tage  nächst
einem  Brunnen  einen  Hund,  der  vor  Durst  die  Zunge  herausstreckte,
sie  tränkte  ihn  mit  Wasser  und  ihr  ward  desshalb  verziehen.
28G)  Der  Prophet  sprach:  ich  schwöre  bei  Gott,  in  dessen  Hand
die  Seele  Mohammeds,  die  liebsten  Diener  sind  Gott  die,  welche  Gott
seinen  Dienern  und  seine  Diener  ihm  zuführen,  und  auf  der  Erde
gutem  Bathe  folgen.
287)  Gott  sandte  den  Koran  in  sieben  Buchstaben,  jeder  Vers
hat  einen  äusseren  und  inneren  Sinn,  und  jeder  Termin  hat  auch
einen  Beginn.
-  288)  Der  Koran  ist  ein  äusserer  und  innerer,  und  der  innere  ist
oft  ein  siebenfacher.
289)  Gott  sprach  zu  David:  0  David,  wenn  ich  die  Geister  nicht
in  den  Leibern  bewahrte,  so  würden  sie  denselben  aus  Verlangen
nach  mir  entfahren.
290)  Keiner  von  euch  sei  wie  ein  schlechter  Diener,  der  die
Arbeit  scheuet,  und  wie  ein  Miethling,  der,  wenn  er  seinen  Lohn  nicht
erhält,  nicht  arbeitet.
291)  Der  Gläubige  ist  vertraut  und  wird  vertraut  und  an  dem,
der  nicht  vertraut  ist,  und  nicht  vertraut  wird,  ist  auch  nichts  Gutes.
279)  S.  151.  280)  Eben  da.  281)  S.  152.  282)  Eben  da.  283)  Eben  da.
284)  Eben  da,  1.  Z.  285)  S.  153.  286)  Eben  da.  287)  S.  160.  288)  Eben  da.
289)  S.  161.  290)  Eben  da.  291)  S.  163.
            
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