Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

Über  dir  Überlieferung  des  Wortes  Mohammeds.  603
254)  Der  Hungerige,  der  sich  satt  stellt,  ist  wie  der,  der  ein
fremdes  Kleid  anzieht.
255)  Die  Engel  gehen  in  kein  Haus  worin  Hunde  oder  Statuen.
356)  Der  Prophet  betete:  0  mein  Gott!  Niemand  verwehrt  was
du  gewährt,  und  was  du  verwehrt  Niemand  gewährt,  es  gilt  kein
Wille  wenn  du  beschlossen  und  keine  Veränderung  wenn  du  entschlossen, ­
  es  nützt  im  Leben  nur  dein  Bestreben.
257)  Wer  Gott  erkennt  stockt  mit  der  Zunge.
258)  Gott  sprach  durch  den  Mund  des  Propheten:  mich  fassen
nicht  Erde  und  Himmel,  aber  mich  fasst  das  Herz  meines  Dieners  des
Gläubigen.
259)  Meine  Augen  schlafen,  aber  mein  Herz  wacht  bei  meinem
Herrn.
260)  Der  heilige  Geist  hauchte  in  meinen  Geist,  dass  die  Seele
nicht  stirbt  bis  nicht  der  bestimmte  Unterhalt  vollendet,  müdet  euch
also  nicht  ab,  denselben  zu  begehren.
261)  Die  Ergebung  in  den  Unglauben  ist  Unglauben.
262)  Wer  sich  in  meinen  Rathschluss  nicht  ergibt,  begehrt
einen  andern  Herrn  als  mich.
263)  Erhaben  ist  unter  uns,  wer  nur  das  Viertel  des  Korans
auswendig  weiss  (dieses  Wort  der  Überlieferung  erklärt  das  hohe
Ansehen,  in  welchem  bei  den  Moslimen  alle  Hafife,  d.  i.  die  den
Koran  ganz  auswendig  wissen,  stehen).
264)  Keiner  isst  eine  gute  Speise  als  die  durch  den  Erwerb
seiner  Hände  verdiente;  David,  der  Prophet  Gottes,  lebte  vom  Erwerb
seiner  Hände,  indem  er  Panzer  schmiedete  und  dieselben  verkaufte,
dieser  überflüssige  Erwerb  ist  Prophetenbrauch.
265)  Gott  liebt  die  Inständigen  im  Gebete.
266)  Ich  bin  der  Gesellschafter  dessen,  der  mich  erwähnt,  und
der  Vertraute  dessen,  der  sich  um  mein  Vertrauen  bewirbt.
267)  Gott  hat  Diener,  die  den  Zustand  der  Menschen  aus  dem
Lächeln  erkennen.
268)  Das  Herz  hat  stärkere  Wallungen  als  der  Topf,  der  siedet.
269)  Der  Prophet  betete:  0  mein  Gott!  o  Wender  der  Herzen
und  Blicke!  befestige  mein  Herz  in  deiner  Religion.
254)  S.  68.  255)  S.  73.  256)  S.  82.  257)  S.  97.  258)  S.  98.  259)  S.  106.
260)  S.  111.  261)  S.  116.  262)  Eben  da.  263)  S.  119.  264)  S.  127,  1.  Z.
265)  Eben  da.  266)  S.  137.  267)  S.  138.  268)  S.  139,  269)  Eben  da.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.