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Freiherr Hammer-Purgstall.
Engel, ich bezeuge euch, dass mein Diener keinen Bissen isst, den
ich nicht für ihn zum Guten verwandle.
244) Hütet euch vor der Habsucht, denn die Habsucht macht
blind und taub.
245) Der Prophet, gefragt, wer die Heiligen Gottes seien,
antwortete: diejenigen, so Gott erwähnen; (diese Überlieferung
bezieht sich auf den schönen Koransvers (den 62.
der X. S.), worin die Heiligen Gottes ges childert werde
n: Sie die sich nicht fürchten und nicht traurig sind,
sie di e glauben und Gutes thun).
246) Der Prophet sagte: wisst ihr was die Verschwärzung,
sie antworteten: Gott und sein Gesandter weiss es besser; der Prophet
sagte: wenn du deinen Bruder auf eine Art erwähnest, die ihm
missfällt; sie sagten: wenn ich aber Etwas an meinem Bruder sähe
(das nicht recht) was soll ich sagen? — Wenn du Etwas an deinem
Bruder Tadelhaftes lindest und es sagst, so verschwärzest du ihn,
und wenn du es ihm andichtest, so verläumdest du ihn. Dieses
Wort bezieht sich auf den 12. V. der XLIX. S. Sprecht
nicht Bös es Einer von dem Andern hinter dem Rücken,
damit Keiner das Fleisch seines todten Bruders esse.
247) In der Nacht der Himmelfahrt, sprach der Prophet, kam
ich bei Leuten vorbei, die sich mit ehernen Nägeln das Gesicht und
die Brust zerfleischten — ich fragte: o Gabriel! wer sind diese?
er antwortete mir: dies sind die Verläuinder, die das Fleisch der
Menschen fressen.
248) Wer das Fleisch seines Bruders in dieser Welt isst,
dessen Fleisch wird in der andern Welt gefressen.
249) Erleuchtet euere Wohnungen mit Gebet und Lesung des
Korans.
250) Die Bitte um Verzeihung reinigt von Sünden, und die
Erwähnung des Namens Gottes glättet die Herzen.
251) Der Aufenthalt in Dörfern ist das Grab des Verstandes.
252) Wohne nicht mit den Ungläubigen, denn wer mit denselben
wohnt, wohnt wie in Gräbern.
253) Der Mann folgt der Religion seines Freundes, sehet mit
wem derselbe umgehet.
244) S. 16, 1. Z. 245) S. 18. 246) S. 21. 247) Eben da. 248) Eben da.
249) S. 33. 250) S. 39. 251) S. 52. 252) Eben da. 253) S. 65.