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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

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Freiherr  Hammer-Purgstall.

77)  Bin  ich  nicht  ein  dankbarer  Diener?  Dieses  bezieht
sieh  auf  den  Koransvers  kalilon  min  iba  di  schukuru,
d.  i.  w  e  n  i  g  e  v  o  n  m  e  i  n  e  n  D  i  e  n  e  r  n  s  i  n  d  dankbar,  welcher
auch  in  der  folgenden  Verbindung  als  Gebet  vorkömmt,
kalilon  min  ib  a  di  schukuru  w  e  kalilon  min  iba  di
dschesuru  f’Allahu  ufuwwu  gaffuru,  d.  i.  wenige  von
meinen  Dienern  sind  muthig,  Gott  ist  der  Allverzeihende ­
  Allnachsichtige.
78)  Ebufer  fragte  den  Propheten:  hast  du  deinen  Herrn  gesehen,
und  er  antwortete:  er  hat  mich  erleuchtet.
79)  Die  an  den  freien  Willen  Glaubenden  sind  die  Magen
dieses  Volkes.
80)  Ihr  werdet  die  Andächtigen  aus  den  Zeichen  des  Niederwerfens ­
  ihrer  Stirne  erkennen;  diese  Überlieferung  ist  der
Gegensatz  des  LI.  V.  der  55.  S.  Die  Lasterhaften  werden
erkannt  aus  ihren  Zeichen  und  hei  den  Stirnenhaaren
und  Füssen  ins  ewige  Feuer  fortgerissen  werden.
81)  Der  Mann  liegt  verborgen  unter  seiner  Zunge.
82)  Die  Ungerechtigkeit  ist  Finsterniss  am  Tage  des  Gerichtes.
Im  Arabischen  das  Wortspiel  zwischen  fulm  die  Ungerechtigkeit ­
  und  fulmat  die  Finsterniss.
83)  Der  Gläubige  ist  der  Spiegel  des  Gläubigen.
84)  Fürchtet  die  Physiognomik  des  Gläubigen,  denn  er  sieht
mit  dem  Lichte  Gottes.
85)  Wer  ernstlich  begehret  findet  (das  Verdienst  dieses
sehr  bekannten  Spruches  beruhet  aber  mal  auf  einem
Wortspiel,  der  Text  lautet:  men  thalebe  w  e-d  sehe  dde
to  eds  che  de-,  die  Wörter  iv  e-d  sehe  dde  heissen:  und
ernstlich  will,  und  wedschede  heisst:  findet.)
86)  Erst  den  Gruss  dann  das  Wort,  (seiam  heisst:  der
Gruss,  /re?««*  h  eiss  t:  das  Wor  t;  dies  em  Üb  erli  eferungsworte
  ist  der  gastfreundliche  nachgeahmt:  ewwel
thaäm  bdd  el-kcläm  erst  das  E  ssen,  dann  da  s  Gespräch.)
87)  Es  gehört  zum  Bösen  des  Mannes,  dass  man  auf  ihn  mit
Fingern  zeigt,  sei  es  in  der  Religion  (als  fromm  und  gläubig),  sei  es
in  der  Welt  (als  reich  und  geehrt).
77)  S.  106.  78)  Eben  da.  80)  S.  118.  81)  S.  118.  82)  S.  121.  83)  S.  124.
84)  Eben  da.  85)  S.  130.  86)  S.  131.  87)  S.  144.
            
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