Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

572

Dr.  Thompson.

die  kais.  Akademie  die  historische  Einleitung  beseitigt  wünscht,
ebenso  wie  das  dritte,  über  die  Schulen  der  Araber  handelnde  Heft,
welches  in  dem  Gutachten  als  eine  besondere,  sehr  schätzenswerthe
Arbeit  bezeichnet  wird,  so  werde  ich  bloss  das  zweite  Heft,  welches
„der  Leib  des  ganzen  Werkes  ist’’,  nebst  dem  IV.  und  V.  Heft,
welche  die  Ausflüge  in  die  Umgegend  von  Damaskus  enthalten,  der
hohen  Akademie  zum  Druck  in  den  Denkschriften  der  Nichtmitglieder ­
  vorlegen.  Das  erste  und  dritte  Heft  werde  ich  als  abgesonderte ­
  Arbeiten  entweder  selbst  drucken  lassen,  oder  auf  eine  andere
Weise  veröffentlichen.

Ilr.  Dr.  Thompson,  bekannt  durch  seine  Reisen  nach  dem
Orient,  hielt  einen  Vortrag  über  den  von  ihm  neuerdings  vorgeschlagenen ­
  und  grossen  Theils  selbst  untersuchten  Überlandweg ­
  von  Europa  nach  Indien  durch  Syrien,  nämlich  über  Seleukia,
Antiochia  und  Aleppo  an  dem  Euphrat  und  diesen  Strom  abwärts.
Er  wies  die  praktische  Ausführbarkeit  und  die  Vortheile  dieses
Weges  nach,  der  sich  bedeutend  kürzer  herausstellt  als  der  Weg
durch  Ägypten  an  das  rothe  Meer,  und  erläuterte  seinen  Vortrag
durch  Karten  und  Pläne.  Als  Einleitnng  las  er  ein  von  ihm  Seiner
Excellenz  dem  k.  k.  Minister  des  Äussern  Grafen  von  B  u  o  1-Schauen
  stein  überreichtes  Memoire,  worin  er  sich  auch
über  die  in  den  Quarantänen  der  Türkei  und  des  Orients  herrschenden ­
  Missbräuche  ausspricht.

I
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.