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Pr. Z ei big.
Tulln von Herzog Albrecht (dem inzwischen eigends formulirte
Forderungen waren vorgelegt worden) (E. 78) ausgeschriebenen
Landtages komme, ein allgemeiner Landtag zu Wien abgehalten
werde (U. 170).
Was Friedrich in Österreich nicht vermochte, kräftige Hilfe zu
erlangen, versuchte er auf dem Landtage zu Marburg von den innerösterr.
Ständen zu erhalten, welche auch (4. Jul.) zugleich mit dem
Kaiser (U. 172) (der auch (10. Jul.) die österr. Stände auffordert,
sich mit Zuzug zu betheiligen) (U. 180), drohend genug an die österr.
Stände und die Stadt Wien schreiben (U. 171, 173) aber (26. Juli)
hinlänglich motivirte und beruhigende Antworten von letzterem
erhalten (U. 183, 184).
Der Tag zu Tulln war indess doch zusammen gekommen und
sandte (14. Jul.) Veit von Ebersdorf und Jorg von Seussenegg mit
einem Gelaubbriefe (U. 174) nach Wien zu berichten, wie der
Jleschluss dahin ausgefallen sei, einen neuen Landtag, und zwar „der
Stat zu eren’’ nach Wien zu berufen, was auch die Wiener annehmen
(E. 79) und (21. Jul.) den gleichgesinnten Städten (U. 175) mittheilen,
(welche sie später (23. Jul.) von der noch bestehenden feindseligen
Gesinnung Fronauers unterrichten (U. 176), so wie dem Kaiser
bekannt geben (U. 177), welcher (21. Jul.) zugleich mit Absendung
einer eigenen Botschaft (U. 181) in seltsamer Auffassung der
Dinge mit einem Verbote dazwischen tritt (U. 178), welches die Stadt
in ihrer Antwort (25. Jul.) als unpolitisch und hei ihrer treuen Anhänglichkeit
kränkend bezeichnet. (U. 179.)
Nun tritt leider in den Aufzeichnungen eine grosse Lücke ein,
nichts von Holzers Verbindungen und Ränken, nichts von der offenen
Rebellion gegen den Kaiser; es scheint fast, dass eine derlei unruhvolle
Zeit der gleichzeitigen Aufzeichnung nicht günstig gewesen, bloss später
(E. 82) findet sich ein in Kürze nachgeholter Bericht darüber vor.
Die Aufzeichnungen beginnen wieder (28. Aug. 1463) mit der
Sendung Jorgs von Eckartsau von Seite der zu Weissenkirchen in der
Wachau versammelten Stände (U. 175) an Stephan von Hohenberg
und Veit von Ebersdorf sammt ihren Forderungen (U. 185). Dem
Tage zu Weissenkirchen folgt der zu Hadersdorf (16. Sept. 1463),
seine Verhandlungen sind theilweise (Chmel Regg. 4025 veröffentlicht)
dazwischen fällt eine neue Marktordnung und die Bestätigung
der früher erlassenen Weinleseordnung für die Stadt Wien.