Theophanis Chronographia.
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tioni plus etiarn prodesset, codicem omnium praestantissimum, Coislinianum,
ad alteram certe partem et historicam magis aetatem
(das neunte bis eilfte Jahrhundert?) accurate collatum a
Wladimiro Bruneto impetravimus.” J. B.
Die griechische Vita Theophanis mit dem Officium des heiligen
Mannes hat Franz Combefis, wie oben bemerkt, zum ersten Mal aus
einem Codex der Marciana bekannt gemacht, welcher entweder selbst,
oder (wie wahrscheinlich) in der nach Paris gelangten Abschrift
reich an falschen Lesarten war, von denen einen kleinen Theil der
neue Herausgeber verbessert, die meisten andern handgreiflichen
aber unberührt gelassen hat. Denn nach einer neuen Collation der
Handschrift, die vielleicht nicht einmal die einzige ist, sah sich derselbe,
wie das bei Theophanes geschah, nicht um, und so mussten
die bedeutenden Lücken, die sich schon in der lateinischen Übersetzung
des Lipomanus finden, unausgefüllt bleiben. Ob daneben
nicht die wichtigen Menologien der orthodoxen Kirche bei diesem
I heile der Ausgabe einige Hülfe und Bereicherung bieten konnten,
ist gleichfalls nicht untersucht, eben so wenig die Fabricische Bibliotlieca
graeca, welche für die griechische Martyrologie schätzbare
Notizen gibt, zu Bathe gezogen worden. Eine in Niebuhr’s Geist
verfasste Einleitung also in den Theophanes hat der Leser auch bei
diesem neuen Abdruck nicht zu suchen, obwohl schon eine einfache
Wiederholung des unsern Chronographen betreffenden Abschnittes
aus dein bekannten Buche des wackern Hankius und die Notitia literaria
aus l'abricius nicht blos dem Liebhaber dieser Studien, sondern
auch dem neuen Redacteur selbst von Nutzen gewesen wäre.
Die Mittheilungen , welche aus der kurzen Vorrede des Herrn
( lassen oben gegeben wurden, können den Leser bereits über den
Umfang der Bemühungen aufgeklärt haben, welche wir demselben
nach seiner eigenen Erklärung verdanken. Ich meines Tlieils halte
diesen Umfang des Geleisteten für nicht sehr bedeutend, und will
mich hierüber unumwunden aussprechen, sine ira et studio,
quorum causas procul babeo. Mit Dank ist anzuerkennen,
dass die rudis indigestaque moles der Goar’schen Farrago endlich
gesichtet und gehörig vertheilt worden ist; derselbe Dank muss ausgesprochen
werden, dass durch den neuen Redacteur zwar nicht ein
neuer Codex, aber die wiederholte Vergleichung eines alten guten
dem verdorbenen Texte zu Gute gekommen ist; nur bittet man im