Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 9. Band, (Jahrgang 1852)

Byzantinische  Analekten.

403

V.
•j-  0ödiv  dncuoavvris  sotx.iv  eivou  p.ax<xpiMTSp0v,  xoti  oiä.  rovro
ys  Jt&ai  rolg  cdpov[xevotg  rot  xpsirro)  xod  7iportp.thrspa,  aurvj  yäp
olx  rtg  ÜTtsptpvw?  ’xcd  tjvvsxnxrj  roü  nctvrdg  S0vap.tg  ix  rov  npebrov

fassen  kann,  in  denen  wir  einige  Belehrung  über  Geschichte  und  Zustand
des  Reiches  zu  seiner  Zeit  erwarten  mögen.  Sein  hier  mitgetheiltes
Schreiben  ist  das  dritte  in  der  Reihe  seiner  „Reorganisationsvorschläge
für  den  Peloponnes;’’  zwei  derselben,  einen  Brief  an  Kaiser  Manuel,  an
den  auch  der  gegenwärtige  gerichtet  ist,  und  ein  Ratlischlag  an  den  Despoten ­
  Theodor  II.  Paläologos  von  Mistra,  sind  abgedruckt  von  Gul.  Canterus
hinter  den  Eklogen  des  Stobäus.  Antwerpiae  1575.  fol.  pag.  211  —  229.
Handschriftlich  befinden  sich  die  beiden  Schriften  im  Cod.  519.  chart.  sec.
XIV.  der  St.  Markus  Bibliothek  (Catal.  p.  279)  und  in  der  Laurentiana,
Cod.  XVIII.  Nr.  9,  10.  (plut.  56.)  Cod.  XXIV.  Nr.  6  (plut.  8.),  vide  Bandini
Catal.  II.  p.  319  und  p.  215.  Im  Codex  Bavaricus  Nr.  200  (240).  Der  hier
abgedruckte  Brief  findet  sich  in  Cod.  Laurent.  XXXIII.  Nr.  6.  (plut.  57)
Band.  II.  385.  Vergl.  Fabricius  bibl.  gr.  ed.  Harles  Vol.  XV.  p.  85  —102.
Fallmerayer  (Morea  II.  p.  302.)  hat  zuerst  wieder  dieses  merkwürdige
Product  byzantinischer  Schulweisheit  zu  näherer  Kenntniss  gebracht.  Seine
auszugsweise  Übersetzung  hat  Finlay  benutzt  (Medieval  Greece  p.  282);
denn  ich  vermuthe  mit  Grund,  er  habe  die  Schrift  Pletho’s  selbst  nicht
gesehen.  Einige  Belehrung  für  die  Geographie  und  Geschichte  Thessaliens ­
  jener  Zeit  möchte  man  auch  in  einer  seinen  Namen  tragenden
„  OsaffaXtas  3(topo*ypa<pta”  in  Codex  phil.  gr.  Nr.  74  der  k.  k.  Hofbibliothek, ­
  die  von  Lambecius  (lib.  VII,  p,  165,  Nr.  7)  als  noch  unedirtes
Werk  bezeichnet  wird,  vermuthen:  diese  ^oipo^paepLce  QeGGctkiag  Tepiarov
rov  IIist  aber  ein  Fragment  des  XI.  Buches  Strabo’s  beginnend:
(v)  %wpa)  o<7>7  (cod.  TrXvjvdo’a)  7rorap.oxlvGr6g  lariv  (Kramers  Ausgabe ­
  pag.  293,  cap.  5,  lin.  22.)  Von  geringem  Werthe  für  mittelalterliche ­
  Geographie  ist  seine  Aia^pacpr]  andarjg  IIsIokovvyjgov  ,  rcapakiov  rs
y.cd  [LZGo^oiiov.  Finlay  hält  sie  fälschlich  für  unedirt  (p.  282,  Anmerkung:
The  Royal  library  at  Munich  contains  a  Ms.  of  Plethon,  which  appears  to
be  a  description  of  tlie  Peloponnesus,  a  work  of  some  value  probably,  for
tlie  geography  of  the  middle  ages.  It  is  to  be  regretted  that  it
has  not  been  printed);  denn  sie  befindet  sich  hinter  den  beiden  Reorganisationsplänen ­
  im  angeführten  Stobäus  von  Canter.  pag.  230  f.  Die
Münchner  Hs.,  die  Herr  Dr.  Konrad  Hofmann  die  Güte  hatte,  für  mich  zu  vergleichen, ­
  stimmt  mit  dem  Drucke  vollkommen  überein,  nur  hat  der  nachlässige
Abschreiber  die  Angabe  der  geographischen  Längen  und  Breiten  ausgelassen.
Die  alten  Namen  der  Orte  sind  vorangestellt,  die  neuen  nur  hin  und
wieder  beijefügt.  Ich  führe  diese  Namen  hier  auf,  als  den  einzigen  Gewinn, ­
  der  für  uns  aus  dieser  Schrift  zu  ziehen  ist:  Aiyvpa  vOv
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.