Die neueste historische Schule in der jüdischen Literatur.
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])en von Charisi wieder abgedruckt, so wie auch das später mit
der vollständigen Ausgabe des Parc h o n’scben Lexikons ("[m) mitabgedruckte
Fragment des Gebirol’schen grammatischen Gedichtes;
dagegen enthalten die deutschen Beilagen Übersetzungen mehrerer
Gedichte Gebirol’s, besonders des bereits erwähnten vortrefflichen
Chether Malcliuth (m^a iro), Königskrone. Es ist dieses Gedicht
später auch durch Leopold Stein metrisch, und dann ferner von
Herrn Dr. Sachs, Prediger in Berlin, recht elegant übersetzt worden;
doch gebührt Herrn Dukes jedenfalls das Beeilt der Primitivität.
Ebenso liefert er hier einfach wörtliche Übersetzungen mehrerer
Pforten aus dem Buche Tachkemoni des B. Jehudah Al charisi,
welche gar nicht unverdienstlich sind. Und in der Tliat lässt sich
mit einer solchen einfachen wörtlich-treuen Übersetzung, Avenn es
nun einmal keine meisterhafte Rückert’sche sein kann, die mit der
Sinnestreue auch die äussere Form Aviedergibt, viel eher zufrieden
stellen, als mit einer, die auf halbem Wefe stehen gebliehen, und
die Avegen des Strebens poetische Form zu geAväliren, der Sinnestreue
Abbruch thut und doch auch zugleich jene nicht in dem Grade
besitzt, um für diese vollkommenen Ersatz zu leisten.
Bevor Avir nun zu dem Weiteren übergehen, Avollen Avir noch
eine Anfrage des Verfassers, Seite 28 dieser Schrift in der Anmerkung,
beantAvorten. Bei Gelegenheit der Envähnung des Werkes:
Mussre ha-Philosophim (QiQIDl^'Dn 'IDlö), Sittensprüche der
Philosophen, das von Chananja ben Isak lia-Jozeri aus
dem Griechischen ins Arabische und aus diesem von R. Jehudah
Al charisi ins Hebräische übersetzt Avorden, bemerkt nämlich Herr
Dukes Folgendes: „Eben Esra zu Ende Daniel erwähnt einen ge-Avissen
Ben ha-Jozer, der ein Buch geschrieben hatte u. s. av.,
avo Eben Esra auf den Namen des Autors (Ben ha-Jo zer, Töpfersolm)
anspielend sagt: ich zertrümmerte seine Werke Avie Töpfergeräthe
u. s. f.; Avir Avissen nicht ob er mit dem hier Gemeinten
anvenvandt Avar, oder ob dieser Übersetzer der bekannte Honain ben
Isak ist?” Wir können darauf mit Bestimmtheit antworten, dass es
Avirklich kein anderer als der bekannte Honain ben Isak ist, der noch
viele andere medicinische und philosophische Schriften aus dem
Griechischen ins Arabische übersetzt hatte. Sein Beiname ha - J oz
eri (rrklVi) ist Druckfehler und muss heissen ha -N o z er i ('Hitun,
das 3 Nun mag vielleicht in der Handschrift nicht recht deutlich ge-