Stab und Ruthe im Mittelalter.
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sahen sie sich natürlicher Weise hei streitlicher Veranlassung auf
Stöcke angewiesen. Da der Knüttel hei dergleichen Händeln eine
Hauptrolle spielte, so schöpfte sich die Rechtssprache des Mittelalters
aus baculus das thätige Zeitwort baculare zur Bezeichnung
instrumental-schlaghafter Realiniurien (s. Du Cange gloss. v. baculare
1, S29. d. 1.)
Jlaculare mit Rckdjcu flarfjen.
Vocab. Cod. Claustroneob. Nr. 278, p. 296. a. cl. 2).
Verfolgen wir das derbe Geschlecht der Knotenstöcke bis
in seine zartesten Ausläufer, so gelangen wir zur Ruthe, die wir
eine eben so bedeutende Stellung in den mittelalterlichen häuslichen
Kieisen, wie den Prügel im öffentlichen Leben jener Zeit einnehmen
sehen.
Weiterreise aufbrach, schlug der Wächter der noch gerne geschlafen hätte,
mit seinem Stock nach dem Herzog.
Li pautonier, ki volt dormir,
Ala li pelerins bastant,
öd sun bas tun teneit en sa main;
Li Dus, ki vint tut li derrain,
Feri al dos de graut a'ir.
Robert Wace Le rom. d. Rou. 1, p. 405, v. 8164. edt. Pluquet.
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Gottf. v. Strassb. Tristan cl. 391, v. 5. edt. Massmann.
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Wrint v. Gravenb. Wigal. p. 3 42, v. 25. edt. Pfeiffer.
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Ulr. v . Turheim (c. 1236) Tristan p. 553, 1. 32. edt. Massm. cnf. 560, 1. 12;
561. 1. 9. 23. cnf. Anmerk. 6.
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