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Georg Zappert.
dadurch als Pilgerstab kenntlich, dass er bei ausgesprochenem
Zwecke der Fahrt als einer frommen, stets in Gesellschaft der
Tasche erscheint, oder ausdrücklicher als ttmller|lab bezeichnet
wird 37 ).
Stab und Tasche, ursprünglich Attribute der cynischen Philosophen
8S ), wurden beide zugleich eingeweihet (Anmk. 30—32),
und selbst in französischen Epen, trotz des genugsam bezeichnenden
bourdon, tritt dieser nur in seltenem Fällen ohne Begleitung der
Tasche (escliarpc) auf 39 ), gleichwie bildliche Darstellungen ihre
Pilger stets mit beiden Trachtstücken vorführen. Es wird uns daher
nicht leicht fallen, in Walthers |tab (66, 33) den des Pilgers zu
erkennen.
Die lederne Tasche (cnf. Wrint v. Gravenberg Wigalois
p. 117, v. 5), in Abbildungen stets rehbraun gefärbt, vertrat die Stelle
des Reiseschreines. Sie war das Compendium des umfangreichem
Sackes, den Reisende der untern Stände auf dem Rücken zu tragen
pflegten. Ad instar mendici per am ad dorsum ferens veste deformi,
37 ) tut falt 31t feitte Jacobe mtrin
mit inner fdjtrpen unb mit btmc ftaoe.
Wernher v. Niederrhein p. 33, 12. edt. W. Grimm.
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Ulr. v. Lichtenst. vrouw. dienst, p. 160, v. 11. s. Anmerk. 38—50.
3S ) Martial 4, 53. Auson. Epig. 53. cnf. S. Hieron. Commet. in Math. op. 7, 58, d.
edt. Vallars.
39 ) De larrecin ot ung bordon
Qu’el recut de Barat por don
De triste pensee roussi:
Escharpe et plaine de soussi.
Le roman de la rose. 2, p. 385, v. 12281. edt. p. M. Meon, Paris 1814. cnf.
Anmk. 36. r
Gott übergibt seinem Fleisch gewordenen Worte Stab und Tasche. Abbild.
nach einer französischen Handschrift d. XIV. Jahrh. bei Didron Iconogr.
chretien. p. 302. Christus kehrt von seiner Pilgerfahrt wieder zu Gott zurück.
ebd. 307. cnf. ebd. p. 466. cnf. Jacob, a. Vorag. 1298) Serm.
in quadrag. 184, cl. 1. Aug. Vind. 1760.