Stab und Ruthe im Mittelalter.
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I have be’ maydon evyr, and evyr mor’ vele ben;
I cliaungyd not yet, of all my -—1 o n g lyff
Et now to be maryed, s’n man wold wene
It is a straunge thynge an — old man to take a yonge wylf 28 ).
Und noch zur Zeit Heinrich VII. von England (1485—1509)
wurde St. Joseph in geistlichen Schauspielen als ein hochbetagter
gebrechlicher Greis, der kaum gehen noch stehen könne, den Zuschauern
vorgeführt.
Age and febylnesse doth me enbrace
That I may nother well goo ne stond.
(J. Payne Collier live myst. The mariäge of the virgine, p. 8.)
Je nach dem Zwecke modifieirt sich auch die Form des Stabes.
Am obern Ende mit einem Querholz versehen, erscheint er, wie oben
besprochen, als Stütze des gebrechlichen Leibes, als Krückenstock.
Verlängert bis zu einer unter die Arme reichenden Höhe
dient er Lastträgern als Geh st ab, wie ihn im Niello Antipendium
zu Klosterneuburg die Träger der canaanitischen Weintraube führen.
Boten als Fussreisende tragen Stäbe. Um diese unter dem besondern
Schutz des Völkerrechts stehenden Abgesandten schon duich
ihre äussere Erscheinung kenntlich zu machen, sind zuweilen ihre
Stäbe am obern Ende mit einem kugelförmigen Rund versehen 28 >
a8 ) Hone Anc. myster. (S. XIV) p. 31. s. mein Vita B. Petri Acotanti p. 37. An
Ghiberti’s (f 1455) bronzenen Pforten des Baptisteriums San-Giovanni m
Florenz erscheint gleichfalls noch St. Joseph als Mann in hohen Jahren.
29) Respunt dux Neimes: „Jo irai par vostre dun;
Liverez-m’en ore le guant e le bas tun.”
Chans, d. Roland, p. 10, str. 17, v. 3. cnf. p. 11, str. 19, y. 5.
De sa main destre l'ad asols e seignet,
Puis li liverat lebastunele bref.
ibd. p. 14, str. 25, v. 10; p. 104, str. 190, v. 2; p. 105, str. 192, v. 4.
ljantfd)uol) e »ye
Ijet er an heit Ijenhen
ben fl a p begttnbe er aenben
näd) her g«3Üne ftte.
Wrint v. Gravenb. Wigalois s. 4t, v. 4. edt. Pfeiffer.