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Georg Kapp er t.
Matronen bedienten sich gleichfalls der Stäbe. Constanzia, Gemalinn
König Robert’s von Frankreich, stiess mit dem Stabe, den sie
in Händen hatte, ihrem frühem nun ketzerischer Lehren überwiesenen
Beichtvater Stephan eigenhändig ein Auge aus 1C ).
Alles dieses wäre ein Grund mehr mit Hrn. v. Karajan, in
Walthers Stah den des Bejahrten zu erblicken. Allein keinesweges
liesse sich daraus ein Anzeichen der Gebrechlichkeit unseres Sängers
folgern. Dem steht ausser den von Hrn. W. Grimm vorgebrachten
Gründen auch der entgegen, das jene Zeit Altersschwache nicht auf
Stäbe, sondern auf Krücken stellt 17 ).
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Hartm. v. d. Aue. Erec. v. 274. ff. edt. Haupt.
16 ) Qui cum rejicerentur, regina Stephani sui olim confessoria cum baculo,
quem manu gestabat, oculum eruit. Concil. Aurelian, an 1022. ap. Mansi
Concil. 19, 380, a. cnf. Bouquet, Recueil 10, 539, d.
Nam protinus egressa, quem sacris manibus gestabat, baculum solo infixit,
statimque exinde fontem pellucidum ebullire dedit. Vit. S. Mennae
Virgin. (Auct. c. S. X—XII ') A. S. S. Octb. T. 2, 159, b.
Infixit inseruitque et ancilla Christi (S. Kinga) stipitem tiliae, que pro
baculo tune utebatur terrae, aedi divinae contiguae; quem cum die altera
ancilla Christi ad se deferri mandasset, inventus est sub nocte transacta pullulasse,
et frondes virides ex se, in evidens sanctitatis virginitatisque s. D.
Cunegundis testimonium, produxisse. Vit. S. Kingae (f 1292) A. S. S. Jul.
T. 5, 714, f. cnf. Anmerk. 8, 88.
17 ) Lahme bängten ihre Krücken am Grabe des Heiligen, an dem ihnen Genesung
wurde, zum Wahr- und Denkzeichen auf. P. M. Germ. 6, 246, cl. 1, 1. 23 ;
419, cl. 2, 1. 52; 420, cl. 1, 1. 5, 1. 41; 9, 197, 1. 23, 801. 1. 15.
Über die Wunderkraft einer solchen einem Weibe vom h. Bertrand gegebenen
Krücke s. Vit. S. Bertrandi (f 1125) A. S. S. Octob. T. 7, P. 2,
1181 e. seq. cnf. Hug. v. Trimburg Renner, v. 10523, s. 123.
18 ) Ruold. Liet s. 44, v. 12. edt. W. Grimm.
19 ) Striker Roland, Schilter Thes 2. p. 21, cl. 2. edt. Scherz.