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Georg Zappert.
Allein für die Ansicht Hrn.y. Kar aja n’s (p. 5), der mit Wackernagel
in jenem Stabe die Körperstütze des Greises sieht, streitet zum
Tlieil, wenn auch nicht unbedingt das Wort, so doch die antithetische
Fassung dieser Zeilen:
66. 33. fett ttttd) an citttc ftabe gän
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mit unnerjageter arrebett,
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„stab” und „kind” setzen sich hier gleich „nider” und „lio”
augenscheinlich einander entgegen. Wir dürften daher nicht allzuweit
vom Wege der Wahrheit abirren, wenn wir uns zur Annahme
verstehen, dass der Dichter an dieser Stelle in „stab” sich Reise- und
Altersstab vereint gedacht habe.
Wir bemerkten früher (Anmerk. 5—9), dass auch geistliche
Personen sich auf Reisen der Stäbe bedienten. Aber kränklichen und
schwächlichen Mönchen war es gestattet, sich auch während des Kirchendienstes
auf Stöcke zu stützen. Äbte strenger Observanz, welche
darauf hielten, dass man nach altem christlichen Rrauch stützelos
aufrecht stehend sein Gehet verrichte, traten dem Gebrauch der
Stehstäbe verbietend entgegen. In der Reschwerdeschrift, mit welcher
die Mönche des Klosters Fulda klagend gegen ihren Abt Ratgar
auftreten (im J. 811) wird diesem auch vorgeworfen, dass sein rücksichtsloser
Rigorosismus so weit gehe, dass er selbst alten und
schwächlichen Rrüdern sich der Stütze des Stabes zu bedienen nicht
zulassen wolle 13 ). Alten und reconvalescirenden Mönchen war daher
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an einen ntenfdjen wirt geleit.
Itug. v. Trimb. Renner v. 870, s. 17. cnf. v. 2694, v. 3950, v. 4962,
v. 15478, v. 15695, v. 16383, v. 16423, v. 16795, v. 17580, r. 18934,
v. 19354, v. 19769, v. 22782.
UDerbekeit scheint demnach in der überwiegenden Zahl der Fälle seines
Vorkommens mehr zur Bezeichnung ethischer als religiöser Tüchtigkeit gewählt
worden zu sein.
13 ) Quod infirmorum maior cura sit et miseratio, senum videlicet et debilium —
nec ineptiis aliquibus vexentur, ita ut nec baculum eis pro sustentatione
ferre liceat — Quia coecus et claudus non possunt sine sustentatione
baculi bene incedere. Libel. supl. monach. F'uld. ap. Brow. antiq. Fuld.
p. 212. Schannat. histor. Fuld. P. 2, p. 84.