Das Güterreclit der Ehegatten im Stiftslande Salzburg.
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vom 5. October 1524) und den Recess der jüngsten Salzburger
Synode (gehalten vom 7. April bis 16. Mai 1525) für so lange,
als nicht durch das heilige römische Reich und ein gemeines
christliches Concilium andere Anordnungen getroffen werden,
bestätigt, erklärt der Zusatz, dass unterdessen Vergleiche und
Verhandlungen zwischen den Priestern und Pfarrleuten durch die
mit dem Willen der Landschaft entsendeten Commissarien zu
Stande gekommen seien, welche beobachtet werden sollen.
Dass in der Handschrift nur ein vorläufiger Entwurf enthalten
ist, wird bewiesen durch den Umstand, dass bei Fristen
und Strafsummen statt einer bestimmten Zahl wiederholt N
Jahre oder Gulden angesetzt sind, wie z. B. Bl. 41 a , 54 :l , 130 b ,
ferner durch die Bl. 108’’, nachdem zuvor vom handwerlc gesprochen
worden, befindliche Bemerkung: Daher möchten auch
der handwercher Ion gesetzt icerden, soverr man si extendiren wolt,
worauf drei leere Blätter folgen, endlich durch die Notate auf
Bl. 112 bis 113 a , welche zugleich darthun, dass ein Einzelner
der Verfasser des Opus ist. Nach den untereinander stehenden
Capitelüberschriften: Vom Furkauf \ Von gewicht und maß
Vom mülwerch \ Von Ehehalten handwercher und taglöner
Ion und bsoldung sind nämlich folgende Bemerkungen zu lesen:
,Hab ich nur memorial-weiß herain zaichen lassen, mues erstlich
durch die so des ding in Übung und brauch haben, beratschlagt,
alsdann mag es extendirt werden. | Wann ain vergleicliung
wag und maß durch das gantz land fueglich beschehen möcht,
war guet, vnd das überall ain gestrichen maß und ain gleich
lange eile war, ich besorg aber es werd sich hart thuen lassen. |
— So hör ich das gewicht sei auch im Stift nit überall geleich. \
(Bl. 112' b ) Dann von der Eehalten, tagwercher und handwercher
bsoldung und Ion ist in der Bayerischen Landsordnung vill, auch
etwas in der Salzburgerischen Policei, die mügen für äugen genomen
werden, ich wais nit ob die Ion vorm pirg und im pirg
gleich sein mügen. so mueß man sich des müllwerclis auch bei den
geübten desselben handwerchs bas erfragen / | Unter der Ueberschrift:
Schätz der phenwert heisst es weiter: So find ich auch
das man sich beschwart der theurn phenwert und war, etlicher
begert das man die phenwert alle setzet und tlieurt, als nämblich
tuech, wein, brot, fleisch schmalz, käß etc. und beklagt sich iederman
die paurn geben die phenwert tlieuer. nun sich ich aber