Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 99. Band, (Jahrgang 1881)

Beiträge  zur  Lautlelire  der  rumnn.  Dialekte.  Vocal.  IT.

35

alaltgjeri;  in  *nigduug,  mgduvg  aus  medulla;  und  ausserhalb  des
rumun.  im  zakonischen  Dialekt  des  ngriech.:  ava,  aX)orj,  a)'ha,
kava  plur.  von  y.äkov  ITolz  und  mava  (j.vjAa  Deffner,  Archiv  1.
274,  Curtius,  Studien  4.  256,  wohl  aus  äua  usw.  Die  volle
Form  edug  kömmt  nicht  häufig  vor,  indem  mrum.  g,  drum,
hingegen  Mg  abfällt,  daher  Stella  mrum.  stedo,  drum,  einsilbig
stea:  für  steci  tritt  auch  drum,  stedo  ein,  wenn  der  Artikel  angefügt ­
  wird,  daher  ,der  Stern'  mrum.  und  drum,  durch  stedoa
wiedergegeben  wird,  edoa  ist  entweder  edo  a  oder  edog  +  a.
I  geht  in  n  über  vor  g  für  lat.  a,  bleibt  jedoch  unverändert
vor  e,  daher  sing.  steaug  aus  stella,  plur.  stedle  aus  stellae;  daher
auch  modle  mollis,  vale  vallis;  l  erhält  sich  auch  vor  u:  mielutsg
von  mjea;  vor  a:  kureldr  von  kured,  doch  auch  msgud  *  in  -
sellare  volksl.  neben  vnield.
In  eva  (greva  für  grävis)  treten  dieselben  Veränderungen
ein  wie  in  ella;  wie  ll  geht  hier  v  in  u  über,  daher  gredug,
woraus  mrum.  gredo  und  drum,  einsilbig  grea  wird.  Aus  steaug,
gredug  und  stedle  wird  der  plur.  greäle  begreiflich;  ebenso
der  junge  sing.  dat.  f.  gredle.  Man  vergleiche  irum.  plur.  asdXi
m.  asdve  f.  von  asdü  talis;  plur.  noT  m.  növe  f.  von  noü  novus.
Dass  wegen  e  gredug  wohl  für  griedu§  steht,  mag  nebenbei  erwähnt ­
  werden.
Da  in  eve  durch  die  Einwirkung  des  v  das  auslautende
e  zu  g  wird,  so  wird  neve  nix  so  behandelt  wie  greva,  daher
nediig  usw.  Hier  geht  e,  weil  aus  i  entstanden,  nicht  in  ie  über,
daher  nicht  nieau§.
Während  olla  unverändert  bleibt  (olla:  mrum.  und  drum.
odle;  ebenso  köaty  Bogen  Papier:  /Skhy.  usw.),  unterliegt  dva
Veränderungen,  welche  denen  von  eva  analog  sind,  növa  wird
noduQ,  woraus  mrum.  ndo  für  nodo,  drum.  nodo.  Der  plur.  ndle
aus  nodle  novae  ist  wie  der  plur.  gredle  ein  Werk  der  Analogie: ­
  stedu§,  gredue,  nodue  und  stedle,  gredle,  nodle.
Da  ove  —  dcg  wird,  so  haben  wir  für  novem  mrum.  und
drum,  nodo  aus  nodug.
dla  scheint  nur  beim  Artikel  al  in  Frage  zu  kommen:
aus  dla  wird  av§  und  aus  diesem  a  durch  Abfall  von  «g.
dva  geht  in  dn§  über,  woraus  mrum.  do  (fdo  aus  fdva,
faba),  drum,  aog,  do,  a  wird  (z«og,  zdo,  za  Ring,  Panzer  aus
zdva,  ngriech.  £dßa,  plur.  zdle).

3*
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.