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Krall.
darum einen grossen Ki slauf im natürlichen Jahre vollendend.
Noch von einem anderen Wandeljahre ist uns ein belehrendes
Datum erhalten; ich meine den Kalenderstein von
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Fest des Siriusaufganges. Die Erörterung dieses Datums gibt
uns zugleich Gelegenheit, eine Annahme von Kiel zu berichtigen.
Riel bemerkt nämlich zu dieser Angabe: ,Da wir . . .
nachgewiesen haben, dass dem Festkalender von Esne das
alexandrinische Jahr zum Grunde liegt, trotzdem aber das
Fest der Sothis in demselben nicht auf den 26./25. Epiphi,
sondern auf den 29. Epiphi, d. h. auf den Siriustag von Alexandria
gesetzt ist, so liegt die Vermuthung nahe, dass sich
der Festkalender von Elephantine gleichfalls auf das alexandrinische
Jahr bezieht, nur dass hier statt des 29. der 28.
Epiphi, d. h. der Siriustag von Heliopolis als Hauptfesttag
des fünftägigen Sothisfestes angesetzt ist. Dann würde der
Festkalender von Elephantine also der römischen Zeit angehörenJ
2
Diese Annahme ist schlechterdings unmöglich; der Styl
der Hieroglyphen und die Umgebung, in der der Stein gefunden
wurde, sprechen auf das Entschiedenste gegen dieselbe. Derselbe
gehört vielmehr nach Brugsch der Zeit des dritten
Thutmes an. 3 Für uns hat diese unläugbare Thatsache nichts
Befremdendes, denn wir haben uns bemüht darzuthun, dass
der Tag des Siriusaufganges einer der wenigen Festtage war,
welche die ägyptischen Priester in dem Wandeljahre nicht an
demselben Monatstage haften, sondern um einen Tag alle vier
Jahre vorrücken Hessen. Dass der heliakische Frühaufgang
1 Brugsch, Materiaux, p. 32.
2 Sonnen- und Siriusjahr, p. 350.
3 Drei Festkalender, VI: ,Dies ist die unbestreitbare Bestimmung seiner
Epoche,^nach meinen neuesten Untersuchungen an Ort und Stelle. 4 Doch
muss man nach den früheren Erörterungen in den Melanges von Cbabas
die Möglichkeit noch immer in Erwägung ziehen, ob der Stein nicht
in die Zeit Amenophis III. gehört.