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Krall.
Tempeln der Ptolemäerzeit steinerne Regengüssen in der Gestalt
von liegenden Löwen angebracht waren, deren Inschriften das
Thierkreiszeichen des Löwen, den sie in dieser Auffassung als den
Starken bezeichnen, als Bringer der Ueberschwemmung preisen.
Auf den himmlischen Löwen, den wir auf den astronomischen
Darstellungen der Ramessidenzeit schon vorfinden, wird sich wohl
das Fest am 21. Mechir beziehen, ohne dass wir nach dem
bisher vorliegenden Materiale auch nur eine Vermuthung über
die nähere Bedeutung dieser Feier auszusprechen im Stande
wären.
1. Pliamenot. Fest des Aufhängens des Himmels durch
Ptah, an der Seite des Gottes Harschaf’s, des Herrn von Heracleopolis
Magna (A I). Fest des Ptah. Fest des Aufhängens
des Himmels (Es).
Zum 1. Phamenot verzeichnet Plutarch, de Iside ac Osir.
c. 43 b, die ’O-iptocc dz xrjv ceb^vrjv. Es sind dies Feste,
die mit der Feier der Winterwende und der Anfüllung des
Uza-Auges am 30. Mechir Zusammenhängen. 1 Vielleicht begann
das alte Jahr, welches die Aegypter bei ihrer Einwanderung in das
Nilthal brachten und das nur 360 Tage zählte, mit der Winterwende.
2 Dann hätten wir im Feste des Aufhängens des Himmels
durch den uralten, als Weltschöpfer verehrten Gott Ptah
ein Ueberbleibsel aus der Zeit, wo die Winterwende, um welche
die junge Sonne nach dem Zeugnisse des Macrobius :i ihre
jährliche Wanderung antrat, den Beginn des Jahres und zugleich
der Weltschöpfung andeutete. Doch dies bleibt Alles bei dem
jetzigen Materiale nur Hypothese.
2. Pharmuti. Es ivard gehören Horus, der Sohn der
Isis und des Osiris. Festgestellt ist die Gottesgehurt (so Brugsch)
der Göttin Isis von diesem Tage an his zum 21. Tage (A I).
. . . Gehören ist Horus, der Sohn der Isis und der Sohn
des Osiris, an demselben (A II).
Es werde ausgeführt (was vorgesclirieben ist im Buche)
,Von der göttlichen Gehurt des Horus‘ (Es).
28. Pharmuti. Fest des Horus-Sop (A I).
Fest des Horus, Sohnes der Isis (Es).
1 Cf. p. 838, A. 2, p. 852 und 861.
2 Cf. p. 848.
2 Cf. p. 837.