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Krall.
sxrrj p.r ( vb<; Ic-ua|j.evou <I>ao)(pi'. Schon Parthey (p. 169 seiner Ausgabe)
meint: ,Betrachtet man alle diese Angaben Plutarchs
im Ganzen, so bleibt es immer das Wahrscheinlichste, dass er
das alexandrinische Jahr im Sinne hatte, das zu seiner Zeit
schon über ein Jahrhundert in Aegypten eingeführt war.'
Schärfer fasste Brugsch (Materiaux, p. 7) die Sache: ,La connaissance
de la plupart de ces fetes est due ä Plutarque qui
dans son livre intitule: Sur Isis et Osiris, les a mentionnees
en se servant, pour determiner leur place, du calendrier alexandrinJ
Wenn auch im vorliegenden Falle, wie in den meisten
anderen, die Entscheidung der Frage irrelevant ist, da, wie
wir sehen, sowohl das alexandrinische als das tanitische Jahr
das Fest auf dasselbe Monatsdatum verlegen, so werden uns
andere Momente darauf führen, dass Plutarch in der That den
Angaben eines Festkalenders folgte, welchem das feste Jahr
von Alexandria zu Grunde liegt.
26. Choiak. Alles Gebräuchliche an dem Fest des Sokar
zu vollbringen (A II). Fest des Gottes Sokar, welcher in Pisäbä
ruht. Alles Gebräuchliche zu vollziehen daselbst (Es).
An diesem Feste können wir eine wichtige Eigenthümlichkeit
der Anordnung der Festlisten kennen lernen. Das Sokarfest
vom 26. Choiak findet sich schon in Kalenderinschriften
der Ramessidenzeit, im Festkalender von Medinet-Abu. 1 Im
festen Jahre von Tanis entspricht es dem 14. Februar, im
alexandrinischen dem 22. December, dem Tage der Winterwende.
Das Fest vom 26. Choiak hatte ursprünglich, wie
wir später darthun werden, 2 keinerlei Beziehung zur Winterwende
, ebensowenig als im festen Jahre von Tanis, da
in demselben die Winterwende Anfang Athyr gefeiert wurde.
Da bei der Einführung des alexandrinischen Jahres es sich so
fügte, dass das Sokarfest auf den Tag der Winterwende zu
fallen kam, so wurden die Feierlichkeiten dieses Tages so eingerichtet,
dass er den Charakter eines Winterwendefestes er-1
Ed. Diimichen. Den Anfang einer vorzüglichen Reconstrnirung des ge
nannten Kalenders gibt der genannte Forscher in dem vor Kurzem er
sehienenen ersten Theile seiner Schrift ,Die kalendarischen Opferlisten im
Tempel von Medinet-Habu, 1881“.
2 p. 875.