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Krall.
nach den bisherigen Ausführungen, worauf sich die Stelle bezieht;
sie geht auf den Kampf zwischen Horus und Sutech.
Wir lernen zugleich ein anderes Locale kennen, an dem sich
der Kampf abgespielt hat, und sehen wieder an einem Beispiele,
wie das mythologische Element das historische überwuchert.
Auch hier wird doppelte Vorsicht am Platze sein.
Die grosse Periode von 365 Jahren, die wir aus dem
Edfuer Texte kennen gelernt haben, wurde ins Einzelne
weiter getheilt. Die Eintheilung des bürgerlichen Jahres in
12 Monate oder 3 Tetramenien zu 120 Tagen, wozu noch
die Epagomenen kamen, wurde auf das grosse Jahr übertragen.
Den Monaten des bürgerlichen Jahres zu 30 Tagen
mussten grosse Monate zu 30 Jahren, den Tetramenien grosse
Tetramenien zu 120 Jahren entsprechen. Beide Perioden finden
wir in den Inschriften erwähnt, und sie sind es, die seit der
Auffindung der Inschrift von Rosette Aegyptologen, Chronologen
und Astronomen beschäftigt haben — ich meine die Triakontaeteriden
der Inschrift von Rosette 1 und die ^ ^ ^ 0
Hanperiode des Turiner Papyrus, die nach Ilinks Ausführungen
2 120 Jahre umfasste.
1 Für die älteren Ansichten in der Frage cf. Lepsius, Chronologie, p. 162.
Ausführlich handelt über die Frage Revillout, Chrestomathie demotique,
p. 202 fl., ohne jedoch bestimmte Resultate zu geben. Die von ihm über
den Gegenstand angekündigte Schrift (nous prouvons tous ces points
dans un autre travail en cours de publication 1. 1.) ist bis jetzt noch
nicht erschienen. Immerhin kommt seine Uebersetzung von Triakontaeteriden
durch ,mois divins 1 der Wahrheit recht nahe.
2 In Wilkinson, The hier. pap. of Turin p. 55. Unter den Schreibungen des
Namens der Königin Skemiophris finden sich einige von Birch in der
Aeg. Z. 1872/96 bekannt gemachte, die nach dem Krokodile zweimal das
Zeichen
geben, also: ^ wir hier eine
Anspielung auf die Hanperiode vor uns haben? Immerhin sei daran
erinnert, dass das Krokodil mit der Zahl 60, dem Sossos oft in Verbindung
gebracht wird, cf. Plutarch, De Iside ac Osir., und Jamblichus,
De myst. V, 8. Eine Verwendung der 120 Jahre findet sich, wo man sie
kaum suchen möchte, in der Isagoge des Geminus (c. 6), wo gesagt wird,
dass die Meinung der meisten Hellenen, die Isien der Aegypter fielen
den Aegyptern und dem Eudoxus zufolge auf die Winterwende, allgemein
gefasst, unrichtig sei, aber izpo yxp py. sttov ouve'jtscjE zar’aO-i; ta? '/}V Z p lv **
Tpo-a; aysaOai ra ”l<na. Ueber diese Stelle cf. unten p. 893, A. 1.