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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizmaier.

die  Streitkräfte  jj|J  ^  Tsckeu-yeu’s  mit  Mundvorräthen,  zog
aus  lind  plünderte  jJjG  J||  Lin-tschuen.
Als  der  allgemeine  Beaufsichtigen  mmm  Tschangtschao-thä
  zu  Nan-tsch’ing  in  Tung-hing  die  Streitmacht  Tscheuyeu’s
  zersprengte,  erliess  Schi-tsu  bei  dieser  Gelegenheit  an
ihn  den  Befehl,  im  Allgemeinen  sämmtliche  Kriegsheere  zu
beaufsichtigen  und  auf  den  Wegen  im  Süden  von  Kien-ngan
die  Berghohen  zu  übersetzen.  Ferner  befahl  er
Yü-hiao-kbing,  stechendem  Vermerker  von  Yi-tscheu  und
leitendem  Statthalter  von  'j=|  Sin-I,  die  Kriegsheere  von
Kuei-ki,  Tung-yang,  Lin-hai  und  Yung-kia  zu  beaufsichtigen,
sich  auf  dem  östlichen  Wege  mit  Tschung-tschao-thä  zu  vereinigen ­
  und  über  Pao-ying  Strafe  zu  verhängen.  Zugleich  befahl ­
  eine  höchste  Verkündung  dem  Richtigen  des  Stammhauses, ­
  die  angehängten  Schrifttafeln  Pao-ying’s  zu  vernichten.
Tschang-tschao-thä  überschritt,  nachdem  er  Tscheu-yeu
bewältigt  hatte,  die  Berghöhe  von  jj|f  Tung-hing  und  hielt
in  Kien-ngan.  Auch  Yü-hiao-khing  drang  auf  den
Wegen  von  Lin-hai  gegen  £  Tsin-ngan.  Pao-ying  besetzte ­
  den  Saum  des  Sees  von  Kien-ngan  und  stellte  sich  dem
Kriegsheere  entgegen.  Er  errichtete  zu  Wasser  und  zu  Lande
Pfahlwerke.
Tschao-thä,  tiefe  Gräben  und  hohe  Erdwälle  ziehend,  liess
sich  in  keinen  Kampf  ein.  Er  befahl  bloss  den  Kriegsleuten,
Bäume  zu  fällen  und  Flösse  zu  bauen.  Als  plötzlich  der  See
sich  mit  Wasser  füllte,  liess  er,  die  Strömung  sich  zu  Nutzen
machend,  die  Flösse  los.  Sie  stiessen  an  das  im  Wasser  stehende
Pfahlwerk.  Sofort  bedrängte  er  ihn  mit  den  zu  Wasser  kämpfenden ­
  Fussgängern.  Die  Heeresmenge  Pao-ying’s  löste  sich  auf,
er  selbst  floh  zwischen  die  Gräser  des  Gebirges.  Daselbst  in
die  Enge  getrieben,  wurde  er  mit  seinen  Söhnen  und  jüngeren
Brüdern,  im  Ganzen  zwanzig  Menschen,  gefangen.  Man  schickte
ihn  in  die  Hauptstadt  und  liess  ihn  auf  dem  Markte  von  Kienkhang
  enthaupten.
            
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