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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizmaier.

nahm  dabei  Lieu-I  gefangen  und  schickte  ihn  nach  der  Hauptstadt. ­

  Er  wurde  auf  dem  Markte  von  Kien-khang  enthauptet.
Sein  Sohn  -Qi  Tsche,  die  Theilnehmer  und  Anhänger  wurden,
ohne  Unterschied  des  Alters,  schuldig  befunden  und  hingerichtet.
Bloss  sein  dritter  Sohn  Tscbing-tschin  erhielt  als  Gemal  der
Kaisertochter  Verzeihung.

Tsch’in-pao-ying.

stammte

kuan  in  Tsin-ngan.  Sein  Geschlecht  war  die  Zeitalter  hindurch
eines  der  namhaften  vier  Geschlechter  von  Min-tschung.  Sein

Vater  m  Yü  hatte  grosse  Begabung  und  war  ein  hervorragender ­

  und  ausgezeichneter  Mann  der  Landschaft.  Pao-ying  war
von  Gemüthsart  wankelmüthig,  vielfach  veränderlich  und  falsch.
In  dem  Zeitalter  der  Liang  empörte  sich  Tsin-ngan  mehrmals, ­
  und  man  tödtete  nach  einander  die  Anführer  der  Landschaft. ­
  Yü,  der  Vater  Pao-ying’s,  fächelte  anfänglich  mit,  berückte ­
  und  brachte  im  Vereine  die  Sachen  zuwege.  Später
wurde  er  wieder  der  Wegweiser  des  obrigkeitlichen  Kriegsheeres ­
  und  zernichtete  sie.  In  Folge  dessen  ging  in  der  ganzen
Landschaft  die  Gewalt  der  Waffen  von  ihm  aus.
Bei  dem  Aufruhr  ^  Heu-king’s  trat  ^  |§1  Siaoyiin,
  Statthalter  von  Tsin-ngan  und  Lehensfürst  zweiter  Classe
von  mvc  Pin-hoa,  die  Landschaft  an  Yü  ab.  Yü  war  von
Jahren  alt  und  brachte  bloss  die  Sachen  der  Landschaft  in
Ordnung.  Er  hiess  Pao-ying  die  Streitkräfte  ausheben.
Um  die  Zeit  war  an  den  östlichen  Gränzen  Hungersnoth.
In  Kuei-ki  war  es  am  ärgsten.  Von  zehn  Menschen  starben
daselbst  sieben  bis  acht.  Männer  und  Weiber  des  gemeinen
Volkes  verkauften  sich.  In  ^  Tsin-ngan  allein  war
Fruchtbarkeit.  Pao-ying,  zur  See  kommend,  plünderte  Linngan
  und  Yung-kia,  ebenso  Yü-yao  und  Tsehü-khi  in  Kuei-ki.
Er  lud  ferner  Reis  und  Hirse  ein  und  trieb  damit  Tauschhandel. ­
  Er  erwarb  eine  Menge  Edelsteine  und  Seidenstoffe.
Unter  den  Söhnen  und  Töchtern  entflohen  diejenigen,  welche
            
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