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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Die  letzten  Zeiten  des  Reiches  der  Tsch’in.

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verderblich  und  grausam,  hatte  keine  weitgehende  Bemessung.
Er  stellte  bei  der  Beaufsichtigung  den  dem  Kriegsheere  Siaota-lien’s
  Vorgesetzten  zur  Rede  und  pflanzte  sich  mit  Hilfe  der
Menschen  der  Umgebung  selbstsüchtig  Ansehen  und  Glück.
Die  Gesammtheit  war  deshalb  in  Sorge.
Als  Sung-tse-sien,  ein  Heerführer  Heu-king’s,  den
Strom  Ts  che  übersetzte,  floh  Lieu-I  in  die  Strasse  des  Bezirkes ­
  zurück.  Plötzlich  ergab  er  sich  mit  seiner  Menge  an
Sung-tse-sien.

Um  die  Zeit  eilte  Siao-ta-lien  ebenfalls  nach  Tung-yang
und  gelangte  zu  der  Berghohe  von  Sin-ngan.  Er  wollte
sich  nach  Po-yang  begeben.  Lieu-I  machte  jetzt  für  Tse-sien
den  Wegweiser  und  liiess  ihn  Ta-lien  festnehmen.  Ileu-king
.  setzte  Lieu-I  zum  Statthalter  von  Tung-yang  ein,  nahm  dessen
Gattin  und  Kinder  und  behielt  sie  als  Geissein.
m  §)i  1%  Lieu-schin-meu,  in  Diensten  Heu-king’s  Angestellter ­
  der  Erdstufe  des  Wandels,  erhob  die  Fahne  der  Gerechtigkeit ­
  und  trat  Ileu-king  entgegen.  Lieu-I  zeigte  sich
äusserlich  mit  Schin-meu  einverstanden,  verband  sich  aber  heimlich ­
  mit  Ileu-king.  Als  Schin-meu  eine  grosse  Niederlage  erlitt
und  Heu-king  ihn  hinrichten  liess,  wurde  Lieu-I  allein  Verzeihung ­
  zu  Theil.
Nachdem  der  Aufstand  Heu-king’s  unterdrückt  war,  liess
I  ffu  fpp  Wang-seng-pien  durch  Lieu-I  die  Landschaft  Tungyang
  beruhigen.  Lieu-I  vereinigte  dabei  Bezirke  und  Strassenthore,
bewachte  und  besetzte  die  felsigen  und  unwegsamen  Strecken.
Seine  Leute  waren  eine  sehr  grosse  Menge,  die  Landstriche
und  Landschaften  fürchteten  ihn.  Kaiser  Yuen  machte  ihn  zum
Befehlshaber  von  ^jr  Sin-ngan.  Nach  dem  Falle  von
King-tscheu  machte  ihn  Wang-sien-pien  zum  Statthalter  von
Tung-yang.

Als  Kaiser  Schi-tsu  die  Landschaft  Kuei-ki  unterwarf,
schaffte  Lieu-I  die  Mundvorräthe  hinüber,  doch  er  hatte  die
ganze  Landschaft  ausschliesslich  in  seiner  Gewalt.  Ansehen
und  Glück  waren  bei  ihm.

Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Schao-thai  (556  n.  Chr.)
machte  man  Lieu-I  wegen  des  Verdienstes,  ein  Einverständnis
unterhalten  und  sich  vereinigt  zu  haben,  zu  einem  in  den
Händen  das  Abschnittsrohr  Haltenden  und  mit  dem  Geraden
            
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