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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Die  letzten  Zeiten  des  Reiches  der  T.sch'in.

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lang  stellte  sich,  als  ob  er  seine  Tochter  dem  Sohne  Tsch’inting’s
  zur  Gattin  gäbe.  Er  sagte  ferner  zu  Tsch’in  -  ting:
M  iS.  Tscheu-yeu  und  Yü-hiao-khing  wünschen  beide  nicht
diese  Heirat.  Man  muss  mit  einer  starken  Waffenmacht  kommen ­
  und  die  Tochter  abholen.  —  Tsch’in-ting  entsandte  dreihundert ­
  auserlesene  Gepanzerte  zugleich  mit  zwanzig  ausgezeichneten ­
  Männern,  damit  sie  hinziehen  und  abholen.  Als  dieselben ­
  anlangten,  nahm  sie  Than-lang  fest.  Er  fasste  ihre
Pferde  und  Waffen  zusammen,  erörterte  zugleich  den  Preis
und  forderte  die  Loskaufung.
Im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Schao-thai  (557  n.  Chr.)
wurde  Than-lang  als  ein  Ausgezeichneter  und  Vorderster  von
J||  Nan-tschuen  dem  Vorgänge  gemäss  an  der  Stelle  eines
Anderen  Heerführer  der  umherziehenden  Reiter.  Plötzlich  wurde
er  ein  in  den  Händen  das  Abschnittsrohr  Haltender  und  Heerführer ­
  des  stürmischen  Muthes,  stechender  Vennerker  von
^  Kuei-tscheu,  berathender  und  leitender  Befehlshaber  von
Fung-tsch’ing,  dann  nach  der  Reihe  Statthalter  der  zwei  Landschaften ­
  I-sin  und  Yü-tschang.
3^  Wang-lin  entsandte  Li-hiao-khin  und
Andere  mit  dem  Aufträge,  Yü-hiao-king  nach  jjr£j  J||  Lintschuen
  zu  folgen  und  Tscheu-yeu  anzugreifen.  Than-lang  eilte
an  der  Spitze  der  von  ihm  befehligten  Macht  hinzu  und  leistete
Hilfe.  In  diesem  Jahre  wurde  er  seiner  Verdienste  wegen  an
der  Stelle  eines  Anderen  ein  in  den  Händen  das  Abschnittsrohr ­
  Haltender,  mit  dem  Geraden  Verkehrender  und  beständiger ­
  Aufwartender  von  den  zerstreuten  Reitern  und  ein  die
Ferne  beruhigender  Heerführer.  Man  setzte  ihn  in  das  Lehen
eines  Lehensfürsten  zweiter  Classe  des  Kreises  Yunghoa.
  Die  Stadt  des  Lehens  waren  eintausend  Thüren  des  Volkes.
Man  verlieh  ihm  eine  Abtheilung  Trommeln  und  Blasewerkzeuge. ­
  Ferner  übertrug  man  ihm  w'egen  des  Verdienstes,  Wang-lin
entgegengetreten  zu  sein,  die  Stelle  eines  den  Westen  unterwerfenden ­
  Heerführers,  eines  das  Sammelhaus  Eröffnenden  und
im  Verfahren  mit  den  drei  Vorstehern  Uebereinstimmenden.
Alles  Uebrige  blieb  er  wie  früher.
Als  ^  ^  W  Tscheu-w r en-yö  den  Angriff  auf  ^  ^  j||
Jü-hiao-mai  in  Yü-tschang  unternahm,  liess  Than-lang  das  Kriegs-
            
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