Die letzten Zeiten des Reiches der Tsch’in.
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Um diese Zeit vernachlässigte der spätere Vorgesetzte
die Sachen der Lenkung. Die hundert Vorsteher, welche etwas
zu eröffnen oder an dem Hofe zu melden hatten, brachten
durch die kleinen Palastdiener m m ft Thsai-thö-ni und
^5 äfe |?t Li-schen-tu ihre Bitten vor. Der spätere Vorgesetzte
setzte die theure Königin von dem Geschlechte Tschang auf
seine Kniee und traf gemeinschaftlich mit ihr die Entscheidung.
Ueber dasjenige, was Thsai-thö-ni und Li-schen-tu nicht verzeichnen
konnten, verfertigte die theure Königin Abzweigungen
und weitere Erklärungen, wobei nichts von ihr übergangen
wurde. In Folge dessen wurde ihr noch mehr Gunst und Auszeichnung
zu Theil.
Sie war die Höchste und Vorzüglichste in dem rückwärtigen
Vorhofe. Wenn jedoch ein Haus des rückwärtigen Palastes
die Gesetze nicht befolgte und eine Massregelung anhängig gemacht
wurde, bat man bloss bei der theuren Königin um Erbarmen.
Die theure Königin hiess dann Thsai-thö-ni und
Li-schen-tu zuerst diese Sache eröffnen. Später sprach sie davon
mit Gelassenheit. Wenn die grossen Diener sich nicht
darnach richteten, so förderte sie es ebenfalls durch dieses
Mittel. Was sie sagte, wurde ohne Ausnahme befolgt.
In Folge dessen gelangte der Einfluss der Geschlechter
5j§ Tschang und Khung in den vier Gegenden zur Geltung.
Die grossen Diener, welche die Lenkung in Händen hatten,
neigten sich ebenfalls nach dem Winde. Kleine Diener der
Pforten und geschickte Schmeichler verbanden sich in dem
Inneren und Aeusseren, zogen einander im Umwenden herbei
und beförderten sich gegenseitig. Bestechungen wurden öffentlifch
unternommen, Belohnungen und Strafen waren ohne Beständigkeit
und die Leitseile wurden verwirrt.
Hiung-tlian-lang.
ftft ft Hiung-than-lang stammte aus Nan-tschang in
V ü-tschang. Sein Geschlecht war mehrere Alter hindurch in
der Landschaft angesehen. Von Gemüthsart ungebunden und
zügellos, besass er Leibesstärke und war von sehr wunderbarem
Aussehen.