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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizmsiier.

für  sie  Aufträge.  Der  spätere  Vorgesetzte  sah  sie  und  fand
an  ihr  Gefallen.  Sie  hatte  in  der  Folge  einen  Sohn,  den  naehherigen
  grossen  Sohn  Schin.
Als  der  spätere  Vorgesetzte  zu  seiner  Stufe  gelangte,  ernannte ­
  er  Li-hoa  zur  theuren  Königin.  Dieselbe,  von  Gemüthsart
scharfsinnig  und  freundlich,  wurde  der  Gunst  in  hohem  Masse
theilhaftig.  Der  spätere  Vorgesetzte  zog  sie  immer  herbei,
wenn  er  mit  den  Gästen  sich  zu  einem  Feste  begab.  Die
theure  Königin  empfahl  die  Palastmädchen  und  brachte  deren
Beziehungen  zuwege.  In  dem  rückwärtigen  Palaste  und  anderswo ­
  waren  ihr  Alle  dankbar  und  man  wetteiferte,  von  den
guten  Eigenschaften  der  theuren  Königin  zu  sprechen.  Somit
bewirkte  sie  in  Güte,  dass  der  rückwärtige  Palast  sich  seitwärts ­
  neigte.
Sie  liebte  ferner  die  Kunst  der  Unterdrückung  der  alten
Gespenster.  Sie  entlehnte  den  Weg  der  Dämonen  und  berückte ­
  dadurch  den  späteren  Gebieter.  Sie  stellte  ausschreitende
Opfer  in  dem  Palaste  hin,  versammelte  die  ungeheuerlichen
Beschwörer  und  liess  sie  trommeln  und  tanzen.  Zugleich  erkundigte ­
  sie  sich  bei  ihnen  nach  äusseren  Dingen.  Wenn  unter
den  Menschen  ein  Wort,  eine  Sache  vorkam,  wurde  es  der
Königin  gewiss  früher  bekannt,  und  sie  meldete  es  dem  späteren
Vorgesetzten.  Dadurch  war  er  ihr  immer  mehr  gelegen.  Die
inneren  und  äusseren  Seitenverwandten  des  Hauses  der  Königin
wurden  häufig  herbeigezogen  und  verwendet.
Als  das  Kriegsheer  von  Sui  die  Feste  der  Erdstufe  zum
Falle  brachte,  stieg  die  Königin  mit  dem  späteren  Vorgesetzten
gemeinschaftlich  in  einen  Brunnen.  Als  das  Kriegsheer  von
Sui  eindrang,  zog  man  beide  heraus.  Kuang,  König  von  Tsin,
gab  Befehl,  die  theure  Königin  zu  enthaupten,  und  stellte  an
der  mittleren  Brücke  des  grünen  Baches  eine  Tafel  auf.
Zu  dem  Obigen  bringt  ^  Wei-tsch’ing  die  folgenden
Ergänzungen:
Als  der  spätere  Vorgesetzte  zu  seiner  Stufe  gelangt  war,
wurde  er  aus  Anlass  des  Aufruhrs  Schö-ling’s,  Königs  von
Schi-hing,  verwundet  und  lag  in  dem  Söller  ^  Scliinghiang
  danieder.  Um  die  Zeit  durften  die  Frauen  insgesammt
nicht  vortreten.  Bios  die  theure  Königin  von  dem  Geschlechte
Tschang  wartete  auf,  doch  die  Kaiserin  von  dem  Geschlechte
            
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