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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

t)io  ietzten  Zeiten  des  Reiches  der  1?sehMn.

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Er  wurde  auf  dem  Berge  Mang  nächst  Lö-yang  in  Ho-nan
begraben.  1

Die  Kaiserin  von  dem  Gesclilechte  Lien.
Der  zu  vermeidende  Name  der  Kaiserin  von  dem  Geschlechte
  pljp  Lien,  Gemalin  des  Kaisers  Kao-tsung,  ist  ^
King-yen.  Sie  stammte  aus  ßjtf  Kiai  in  Ho-tung.  Ihr  Urgrossvater
  Schi-lung  war  in  Diensten  von  Thsi  aufvvartender
Mittlerer,  Vorsteher  der  Räume  und  als  oberster  Buchführer
Gebietender.  Ihr  Grossvater  ‘pp  Wen  hatte  einen  bedeutenden
Namen  in  dem  Zeitalter  der  Liang.  Er  brachte  es  im  Amte
bis  zum  Beaufsichtiger  der  geheimen  Bücher.  Nach  seinem
Tode  verlieh  man  ihm  das  Amt  eines  aufwartenden  Mittleren
und  mittleren  das  Kriegsheer  Beschützenden.
Ihr  Vater  -jjg  Yen  erhielt  die  Tochter  des  Kaisers  Wu
von  Liang,  die  Kaisertochter  von  Tschang-tsch’ing  zur
Gemalin.  Man  ernannte  ihn  zum  allgemeinen  Beruhiger  von
den  zugesellten  Pferden.  Er  wurde  in  dem  Zeiträume  Ta-pao
(550  n.  Chr.)  Statthalter  von  Po-yang  und  starb  im  Besitze
seines  Amtes.  Die  Kaiserin  war  um  die  Zeit  neun  Jahre  alt.
Sie  ordnete  mit  Geschicklichkeit  die  Sachen  des  Hauses,  als
ob  sie  erwachsen  wäre.
Bei  dem  Aufruhr  Jj|-  Ileu-king’s  reiste  sie  mit  ihrem
jüngeren  Bruder  Hi  nach  Kiang-ling  und  verliess  sich  auf
den  Kaiser  Yuen  von  Liang.  Kaiser  Yuen  behandelte  sie  um
der  Kaisertochter  von  Tschang-tsch’ing  wegen  mit  grosser  Auszeichnung. ­
  Als  der  spätere  Kaiser  Kao-tsung  nach  Kiang-ling
eilte,  gab  Kaiser  Yuen  sie  ihm  zur  Gefährtin.  Im  zweiten
Jahre  des  Zeitraumes  Tsch’ing-sching  (553  n.  Chr.)  gebar  sie

1  In  dem  Buche  der  Tseh’in  bestehen  die  von  dem  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes ­
  Tsching-ming  (588  n.  Chr.)  bis  zu  dem  vierzehnten  Jahre  des
Zeitraumes  Thai-kieu  (582  n.  Chr.)  zurückreichenden  Nachrichten  von
dem  späteren  Vorgesetzten  in  zahlreichen  höchsten  Verkündungen  und
Verzeichnungen  von  Ernennungen,  welche  letzteren  bei  den  Nachrichten
von  den  betreffenden  Würdenträgern  wieder  Vorkommen.  Gleichwie  von
den  letzteren  wurde  auch  von  den  ersteren  ihres  nicht  sehr  wichtigen
Inhaltes  wegen  hier  vorläufig  abgesehen.

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