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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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f  f  i  z  m  a  i  e  t.

Die  innerhalb  der  Feste  befindlichen  Angestellten  der
Schrift  und  des  Krieges  und  die  hundert  Vorsteher  entzogen
sich  jetzt  sämmtlich  und  flohen  hinaus.  Bios  ^  Yuen-hien,
.oberster  Buchführer  und  Vorgesetzter  des  Pfeilschiessens,  befand ­
  sich  in  dem  Inneren  der  grossen  Halle.  $J|(  Kiang-tsung,
als  oberster  Buchführer  Gebietender,  j^)[<  Yao-tsch’ä,  oberster
Buchführer  von  der  Abtheilung  der  Angestellten,  ^  |||  Ijy
Yuen-kiüen-thsien,  bemessender  oberster  Buchführer,
Wang-yuen,  bemessender  oberster  Buchführer,  und  J
Wang-kuan,  mittlerer  Aufwartender,  befanden  sich  in  der  verschlossenen ­
  Abtheilung.
Als  der  spätere  Vorgesetzte  hörte,  dass  die  Streitmacht
angekommen,  trat  er,  von  zehn  Frauen  des  Palastes  gefolgt,  von
der  rückwärtigen  Halle  in  die  grosse  Halle  m  in  King-yang
hinaus  und  wollte  sich  in  einen  Brunnen  stürzen.  Yuen-hien,
der  ihm  zur  Seite  aufwartete,  machte  ihm  dagegen  herbe  Vorstellungen. ­
  Der  spätere  Vorgesetzte  beachtete  sie  nicht.  Auch
^  Hia-heu-kung-ytin,  Hausgenosse  des  rückwärtigen ­
  kleinen  Thores,  verdeckte  mit  seinem  Leibe  den  Brunnen.
Der  spätere  Vorgesetzte  stritt  mit  ihm  und  konnte  erst  nach
längerer  Zeit  hineinsteigen.  Er  wurde  bei  Einbruch  der  Nacht
von  dem  Kriegsheere  von  Sui  festgenommen.  An  dem  Tage
Ping-sö  (23)  besetzte  Kuang,  König  von  Tsin,  die  Feste  der
Mutterstadt.
Im  dritten  Monate  des  Jahres,  Tag  Ki-sse  (6),  verliess
der  spätere  Vorgesetzte  mit  den  Königen,  Fürsten  und  den
hundert  Vorstehern  Kien-nie  und  trat  in  Tschang-ngan  ein. 1
Im  eilften  Monate  des  vierten  Jahres  des  Zeitraumes  Jin-scheu
von  Sui  (604  n.  Chr.),  Tag  Jin-tse  (49),  starb  er  in  Lö-yang.
Er  war  um  die  Zeit  zweiundfünfzig  Jahre  alt.  Man  verlieh
ihm  nachträglich  die  Stelle  eines  grossen  Heerführers  und  setzte
ihn  in  das  Lehen  eines  Fürsten  des  Kreises  mm  Tschangtsch’ing.
  Der  ihm  nach  dem  Tode  gegebene  Name  war  EJJ|  Yang. 2

1  Er  erhielt  in  Folge  einer  höchsten  Verkündung  als  Ersatz  für  sein  Reich
den  Rang  eines  oberen  das  Reich  als  Pfeiler  Stützenden  und  Fürsten  der
zehntausend  Thüren.
2  ln  dem  Zeichen  ist  hier  statt  Jjj  das  Classenzeichen  *  zu  setzen.
            
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