Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

746

Pfizmaier.

lasse  mich  auf  ihn.  Wie  dürfte  ich  ihn  mit  Jenem  zugleich  im
Verdachte  des  Verrathes  haben?  —  Er  gab  Kuang-thä  ein  Geschenk ­
  von  gelbem  Golde  hinzu  und  liess  ihn  an  demselben
Tage  in  das  Lager  zurückkehren.
Kuang-thä  hatte  einen  Vorgesetzten  einer  Reihe,  dessen
Name  1  Hiao-pien.  Derselbe  war  um  jene  Zeit  Kuangthä
  gefolgt  und  befand  sich  in  dem  Kriegsheere.  Er  kämpfte
angestrengt  und  brachte  Schlachtordnungen  zum  Falle.  Auch
der  Sohn  Hiao-pien’s  war  dem  Vater  gefolgt.  Derselbe  schwang
die  Klinge  und  tödtete  über  zehn  Menschen  von  Sui.  Als  ihre
Kraft  erschöpft  war,  starben  Vater  und  Sohn  zugleich.

Der  spätere  Vorgesetzte.
Heu-tschü,  ,der  spätere  Vorgesetzte',  führte  den
zu  vermeidenden  Namen  Schö-pao,  den  Jünglingsnamen
^  Ngai-sieu, 2  den  kleinen  Jünglingsnamen  WM  Hoang-nu
und  war  der  älteste  rechtmässige  Sohn  des  Kaisers  Kao-tsung.
Er  wurde  im  eilften  Monate  des  zweiten  Jahres  des  Zeitraumes
Tsch’ing-sching  von  Liang  (553  n.  Chr.),  Tag  Meu-yin  (15),  in
Kiang-ling  geboren.  Als  im  nächsten  Jahre  Kiang-ling  fiel,  übersiedelte ­
  Kao-tsu  nach  dem  Lande  zur  Rechten  des  Gränzpasses  und
liess  den  späteren  Vorgesetzten  in  ;jij|  Jang-tsch’ing  zurück.
Als  Kao-tsung  im  dritten  Jahre  des  Zeitraumes  Thien-kia
(562  n.  Chr.)  in  die  Mutterstadt  zurückkehrte,  erhob  man  den
späteren  Vox’gesetzten  zum  Könige  von  Ngan-tsch’ing  und  Sohne
des  Geschlechtsalters.  Im  ersten  Jahre  des  Zeitraumes  Thienkhang
  (566  n.  Chr.)  übertrug  man  ihm  das  Amt  eines  die
Ferne  beruhigenden  Heerführers  und  setzte  ihn  zu  einem  zur
Seite  stehenden  Vermerker  ein.  Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes ­
  Kuang-ta  (568  n.  Chr.)  wurde  er  grosser  Sohn  und
mittlerer  gemeiner  Sohn.  Plötzlich  versetzte  man  ihn  zu  der

1  Das  Zeichen  für  den  Geschleehtsnamen  dieses  Mannes  ist,  wie  so  viele
andere,  in  dem  Texte  des  Buches  der  Tseh’in  verlöscht  und  kann  nicht
errathen  werden.
2  Das  erste  Zeichen  fiir  diesen  Namen  ist  bis  auf  den  obersten  Strich  in

dem  Texte  verlöscht.

Es  dürfte  das  Zeichen

Ngai  sein.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.