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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfi  zraaier.

Lu-kuang-tliil.
jgj|  ^  Lu-kuang-thä,  mit  dem  Jünglingsnamen  :j||  ||
Pien-lau,  war  der  jüngere  Bruder  ^  ^  Sl-thä’s,  stechenden
Vermerkers  von  U-tscheu.  In  seiner  Jugend  unruhigen
Geistes,  hatte  er  den  Vorsatz,  durch  Verdienste  sich  einen
Namen  zu  machen.  Er  liebte  aufrichtig  die  Kriegsmänner  und
unter  seinen  Gästen  kamen  einige  aus  der  Ferne.  Um  diese
Zeit  regten  sich  in  dem  Lande  ausserhalb  des  Stromes  Anführer ­
  und  Vorderste,  je  ihre  Abtheilung  führend,  in  der  Anzahl ­
  von  einem  Tausend  und  von  dem  Geschlechte  ^  Lu
waren  überaus  viele.
Das  grobe  Kleid  ablegend,  wurde  Kuang-thä  beständiger
Aufwartender  zur  Rechten  in  dem  Reiche  des  Königs  von
Schao-ling  in  Liang.  Er  wurde  zu  der  Stelle  eines  dem  Kriegsheere ­
  als  Dritter  Zugesellten  der  Streitmacht  in  dem  Sammelhause ­
  des  Fürsten  von  ^  Tang-yang  in  P’ing-nan  versetzt.
Bei  dem  Aufruhr  Jj|-  Heu-king’s  sammelte  er  mit  seinem
älteren  Bruder  Si-thä  eine  Heeresmenge  und  beschützte  Sinthsai.
  Als  Kaiser  Yuen  von  Liang  die  Einrichtungen  bot,  übertrug ­
  er  Kuang-thä  das  Amt  des  entlehnten  Abschnittsrohres,
eines  Heerführers  des  starken  Kriegsmuthes  und  eines  stechenden ­
  Vermerkers  von  Tsin-tscheu.
Als  m  ^  Wang  -seng-pien  über  Heu-king  Strafe
verhängte,  zog  Kuang-thä  aus,  wartete  an  der  Gränze  und  traf
mit  ihm  zusammen.  Er  machte  Ausgaben  und  sorgte  für  die
Vorräthe  des  Kriegsheeres.  Wang  -  seng  -  pien  sprach  zu
(*  +  |2fj)  Tsch’in-king:  Das  Geschlecht  Lu  ist  in  ^j|-  Tsintscheu
  ebenfalls  der  Lehrmeister  des  Königs,  der  Wirth  des
östlichen  Weges.  —  Kuang-thä  stellte  sich  jetzt  an  die  Spitze
einer  Heeresmenge  und  folgte  Wang-seng-pien.  Nach  der  Unterwerfung ­
  Heu-king’s  gab  man  Kuang-thä  das  Amt  eines  überzähligen ­
  beständigen  Aufwartenden  von  den  zerstreuten  Reitern
hinzu.  Das  Uebrige  blieb  er  wie  früher.
Als  Kao-tsu  die  Altäre  der  Landesgötter  in  Empfang  nahm,
übertrug  er  Kuang-thä  die  Stelle  eines  in  die  Ferne  auf  Eroberung ­
  ausziehenden  Heerführers  und  eines  Statthalters  von
Tung-hai.  Plötzlich  versetzte  man  ihn  zu  der  Stelle  eines  Statthalters ­
  von  n  m  Kuei-yang.  Er  weigerte  sich  beharrlich
            
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