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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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PfiEiuaier.

an  IIo-jö-pT  und  sprach:  Man  ist  jetzt  ein  Gefangener,  das  Schicksal ­
  erfüllt  sich  augenblicklich.  Ich  wünsche,  dass  ich  einmal  ihn
zu  sehen  bekomme.  Ich  habe  lange  gelebt,  durch  den  Tod  erwächst ­
  mir  kein  Leid.  —  Ho-jö-p’I  bedauerte  ihn  und  erlaubte
es.  Als  Mo-ho  eintrat  und  den  späteren  Vorgesetzten  sah,  warf
er  sich  zu  Boden,  rief  mit  lauter  Stimme  und  weinte.  Er  nahm
*
aus  der  alten  Küche  Speise  und  reichte  sie  ihm.  Hierauf  verabschiedete
  er  sich  und  trat  hinaus.  Die  Wachen  waren  sämintlich
  nicht  fähig,  aufwärts  zu  blicken.
In  demselben  Jahre  trat  Mo-ho  in  Sui  ein.  Man  übertrug
ihm  das  Amt  eines  Eröffnenden  des  Sammelhauses  und  eines
im  Verfahren  mit  den  drei  Vorstehern  Uebereinstimmenden.
In  der  Folge  schloss  er  sich  an  =ljr  Liang,  König  von  Han,
auf  dessen  Zuge  nach  2p  P’ing-tscheu.  Indem  er  in  Gemeinschaft ­
  mit  ihm  Aufruhr  erregte,  wurde  er  schuldig  befunden
und  hingerichtet. 1  &  war  um  die  Zeit  dreiundsiebzig  Jahre  alt.
Mo-ho  war  schwerfällig  von  Rede  und  hatte  Vertrauen  zu
Aelteren,  selbst  was  die  Ueberwachung  der  Waffen  betraf.
Den  Räubern  gegenüber  kamen  seine  Vorsätze  und  sein  Geist
rasch  zum  Vorschein.  Wohin  er  sich  wandte,  gab  es  nichts
Vorhergegangenes.  Koch  nicht  zwanzig  Jahre  alt,  war  er  Heungan-tu



gefolgt.

Als  er  in  den  Zimänsren  der  Mutterstadt  sich
o  o

befand,  wurzelte  in  seinem  Gemüthe  Liebe  zur  Jagd.  Es  war
kein  Tag,  an  welchem  er  nicht  jagend  umherwandelte.  Als
Heu-ngau-tu  im  Osten  Eroberungszüge  unternahm,  im  Westen
Angriffe  machte,  in  Kämpfen  siegte,  in  Ueberfällen  wegnahm,
waren  die  Verdienste  Mo-ho’s  in  Wirklichkeit  sehr  viele.
fit  Schi-lien,  der  Sohn  Mo-ho ! s,  war  in  seiner  Jugend
aufgeweckt,  vor  tausend  Menschen  ausgezeichnet,  waghalsig,
kühn  und  hatte  die  Sitten  des  Vaters.  Er  war  von  Gemfith
äusserst  kindlich.  Als  das  Unglück  Mo-ho’s  sich  ereignete,
liebte  er  ihn  nach  dem  Ablegen  der  Trauerkleider  nachträglich ­
  immer  inniger.  Die  Gäste  aus  der  Zeit  seines  Vaters
waren  aus  einem  Grunde  entlassen  und  hatten  etwas  zu  sagen.
Als  Schi-lien  ihnen  gegenüber  sich  befand,  konnte  er  in  Schmerz

•  Das  Nähere  über  diese  Empörung  ist  in  der  Abhandlung:  .Darlegungen
ans  der  Geschichte  des  Hauses  Sui‘  in  dem  Abschnitte:  Xiang.  K (, mg
von  Hau"  enthalten.
            
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