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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Die  letzten  Zeiten  des  Reiches  der  Tsch’in.

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In  dem  Augenblicke  der  Handbewegung  stürzte  der  Mensch
von  Hu  zu  Boden.  Zehn  mit  grosser  Stärke  begabte  Menschen
des  Kriegsheeres  von  Thsi  traten  zum  Kampfe  hervor.  Mo-ho
schlug  auch  ihnen  die  Häupter  ab.  Das  Kriegsheer  von  Thsi
wich  hierauf  zurück  und  entfloh.
Man  übertrug  Mo-ho  für  seine  Verdienste  die  Stellen  eines
die  Festigkeit  ins  Licht  setzenden  Heerführers  und  eines  überzähligen ­
  beständigen  Aufwartenden  von  den  zerstreuten  Reitern.
Man  verlieh  ihm  das  Lehen  eines  Lehensfürsten  dritter  Classe
des  Kreises  J||  2p  Lien-p’ing.  Die  Lehenstadt  waren  fünfhundert ­
  Thüren  des  Volkes.  Plötzlich  beförderte  man  ihn  zu
der  Stufe  eines  Lehensfürsten  zweiter  Classe.  Im  ümwenden
wurde  er  grosser  Hausdiener  und  Reichsdiener.  Das  Uebrige
blieb  er  wie  früher.
Im  siebenten  Jahre  des  Zeitraumes  Thai-kien  (575  n.  Chr.)
folgte  er  wieder  U-ming-tsch’e  bei  dessen  Vorrückung  und  der
Einschliessung  von  Sö-yü.  Man  schlug  in  raschem  Angriffe ­
  ^  Wang-kliang-te,  Anführer  von  Thsi,  in  die
Flucht.  Seiner  Verdienste  wegen  wurde  Mo-ho  an  der  Stelle
eines  Anderen  Statthalter  von  ?#•  [ÖE  Tsin-hi.
Im  neunten  Jahre  des  Zeitraumes  Thai-kien  (577  n.  Chr.)
rückte  U-ming-tsch’e  vorwärts  und  lagerte  an  dem  Flusse
[zj  Liü-liang.  Er  führte  einen  grossen  Kampf  gegen  die
Menschen  von  Thsi.  Mo-ho  drang  an  der  Spitze  von  sieben  Reitern
zuerst  ein  und  entriss  mit  eigener  Hand  die  grosse  Fahne  des
Kriegsheeres  von  Thsi.  Die  Menge  dieses  Kriegsheeres  gerieth
in  grosse  Unordnung.  Man  übertrug  Mo-ho  seiner  Verdienste
wegen  die  Stellen  eines  in  den  Händen  das  Abschnittsrohr  Haltenden, ­
  eines  Heerführers  der  kriegerischen  Festigkeit  und
eines  stechenden  Vermerkers  von  Tsiao-tscheu.
Als  Kaiser  Wu  von  Tsclieu  das  Reich  der  Thsi  vernichtet
hatte,  schickte  er  seinen  Anführer  ^  J |^p  Yü-wen-hi  an  der
Spitze  einer  Heeresmenge,  welche  den  Fluss  Liü-liang  streitig
machte.  Man  kämpfte  in  Lung-hoei.  Um  diese  Zeit
war  Yü-wen-hi  im  Besitze  von  mehreren  tausend  auserlesenen
Reitern.  Mo-ho,  zwölf  Reiter  mit  sich  führend,  drang  tief  in
das  Kriegsheer  von  Tscheu,  machte  in  der  Länge  und  Quere
heftige  Angriffe  und  erbeutete  sehr  viele  Köpfe.  Tscheu  entsandte ­
  den  grossen  Heerführer  ^  Wang-khieu.  Derselbe
            
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