Die letzten Zeiten des Reiches der Tsch’in.
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in Diensten von Liang Heerführer der Rechten. Sein Vater gjp
Liang war in Diensten von Liang Gehilfe der Landschaft Schilling.
Siao-mo-ho folgte seinem Vater in die Landschaft. Als
er einige Jahre alt war, starb sein Vater. Thsailu-yang,
der Mann der Muhme Siao-mo-ho’s, befand sich um
die Zeit in Nan-khang. Derselbe hob Mo-ho auf und erzog ihn.
Mo-ho, allmälig aufwachsend,war vor Anderen ausgezeichnet
und mit Muth und Stärke begabt. Bei dem Aufruhr Jp-Heu-king’s
eilte Kao-tsu der Mutterstadt zu Hilfe. Thsai-lu-yang
bot eine Streitmacht auf und stellte sich ihm entgegen. Mo-ho>
damals dreizehn Jahre alt, ritt als einzelner Reiter in den Kampf
hinaus. In dem Ki-iegsheere war Keiner, der sich mit ihm
messen konnte. Als Thsai-lu-yang geschlagen war, wandte sich
Mo-ho zu 'jm Heu-ngan-tu. Dieser begegnete ihm mit
grosser Auszeichnung. Seit dieser Zeit gesellte sich Mo-ho
beständig zu Heu-ngan-tu auf dessen Eroberungszügen und bei
Strafangriffen.
Als •££ .Jin-yö und Siü-sse-hoei Streitkräfte
von Thsi führten und plünderten, wurde Heu-ngan-tu
von Seite Kao-tsu’s ausgesandt. Derselbe stellte sich im Norden
dem Heere von Thsi auf dem ||| |Jj Tschung-schan in
Lung-wei und an dem Erdaltare der nördlichen Vorwerke entgegen.
Ngan-tu sprach zu Mo-ho: Ihr seid durch kühnen Muth
berühmt. Ich hörte es tausendmal, ich muss es einmal sehen.
— Mo-ho antwortete: An dem heutigen Tage hiesse ich es euch
sehen. — Als der Kampf begann, fiel Ngan-tu von dem Pferde
und wurde umzingelt. Mo-ho stüi’zte als einzelner Reiter und
mit lauter Stimme rufend gei’adezu gegen das Kn’egsheer von
Thsi. In dem Heere von Thsi war man verblüfft und zei-theilte
sich allmälig. Ngan-tu entkam.
Im Anfänge des Zeiti’aumes Thien-kia (560 n. Chr.) wurde
Mo-ho an der Stelle eines Anderen Befehlshaber seines Heimatkreises.
Wegen seiner Vei’dienste um die Unterdrückung der
Aufstände ^ J§. Lieu-I’s und ||pj -jjfc Ngeu-yang-hö’s 1
wurde er in der Reihenfolge zu der Stelle eines Statthalters von
Pa-schan versetzt.
1 Die Empörung Ngeu-yang-hö’s ereignete sich im ersten Jahre des Zeitraumes
Thai-kien (569 n. Chr.). Lieu-I wurde im fünften Jahre des
Zeitraumes Thien-kia (564 n. Chr.) öffentlich hingerichtet.
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