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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizmaier.

dem  Tage,  wo  ich  sterbe,  sehe  ich  gewiss  Schö-ling.  Ich  möchte
die  glänzende  höchste  Verkündung  verbreiten,  ihn  zur  Rede
stellen  in  der  Tiefe  der  neun  Quellen.  —  Der  spätere  Vorgesetzte ­
  war  von  den  früheren  Verdiensten  Schö-kien’s  eingenommen ­
  und  begnadigte  ihn.  Er  entsetzte  ihn  einzig  der  von
ihm  bekleideten  Aemter  und  liess  ihn  als  König  in  das  Wohngebäude ­
  zurückkehren.
Plötzlich  erhob  sich  Schö-kien  und  wurde  aufwartender
Mittlerer  und  niederhaltender  Heerführer  zur  Linken.  Im  zweiten
Jahre  des  Zeitraumes  Tschi-te  (584  n.  Chr.)  verlieh  man  ihm
wieder  Trommeln,  Blasewerkzeuge  und  einen  geölten  Fahnenwagen. ­
  Im  dritten  Jahre  desselben  Zeitraumes  austretend,  wurde
er  ein  den  Westen  unterwerfender  Heerführer  und  stechender
Vermerker  von  M  King-tscheu.  Im  vierten  Jahre  desselben
Zeitraumes  beförderte  man  ihn  zu  einem  den  Namen  führenden
grossen  Heerführer  des  mittleren  Kriegsheeres,  zu  einem  das
Sammelhaus  Eröffnenden  und  im  Verfahren  mit  den  drei  Vorstehern ­
  Uebereinstimmenden.
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Tsching-ming  (588  n.  Chr.)
kehrte  er  nach  Erfüllung  der  Pflichten  seines  Amtes  in  die
Hauptstadt  zurück.  Im  dritten  Jahre  desselben  Zeitraumes
(589  n.  Chr.)  1  trat  er  in  den  Gränzpass  und  übersiedelte  nach
M  Kua-tscheu.  Er  veränderte  seinen  Namen  zu  ^  ^  Schöhien.
  Man  wusste  nicht,  dass  Schö-hien  ein  vornehmer  Mann
war,  und  die  Menschen  seines  Plauses  betrieben  die  Landwirthschaft.
  Er  verkaufte  sogar  mit  seiner  zu  dem  Geschlechte
i*  Tsch’in  gehörenden  königlichen  Gemalin  Wein  und  beschäftigte ­
  sich  mit  Handlangen.  In  dem  Zeiträume  Ta-nie  von
Süi  (605—616  n.  Chr.)  wurde  er  Statthalter  der  Landschaft
Sui-ning.

Siao-mo-ho.

jH"  |§t  Siao-mo-ho  führte  den  Jünglingsnamen
Yuen-yin  und  stammte  aus  Lan-ling.  Sein  Grossvater  Tsing  war

1  Tsch’in  war  in  diesem  Jahre  bereits  vernichtet  worden.
            
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