Die letzten Zeiten des Reiches der Tsch’in.
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überlassen, welcher die Entscheidungen traf. Hierauf stürzte
er durch seine Gewalt die Lenkung des Hofes. In Folge seines
Eigenwillens, seines Stolzes und seiner Fahrlässigkeit waren
viele Dinge nicht nach der Vorschrift. Der spätere Vorgesetzte
wurde ihm daher entfremdet und scheute ihn. ?LIe Khungfan,
^ Ivuan-pin, M JH Schi-wen-khing und andere
alte Diener des östlichen Palastes griffen Tag und Nacht heimlich
Schö-kien bei seiner schwachen Seite an.
Im ersten Jahre des Zeitraumes Tschi-te (583 n. Chr.)
hiess ihn eine höchste Verkündung an die ursprüngliche Benennung
sich halten, das Verfahren der drei Vorsteher befolgen
und als stechender Vermerker von Kiang-tscheu austreten.
Er war noch nicht ausgerückt, als plötzlich eine höchste Verkündung
erschien, welche ihn zudem zum Heerführer der
raschen Reiter und wiederholt zum Vorsteher der Räume machte.
In Wirklichkeit wollte man ihm den Einfluss entziehen.
Schö-kien war unzufrieden und empfand nach und nach
Groll. Er befasste sich jetzt mit dem linken Wege, mit alten Gespenstern
der erschreckenden Träume und suchte dadurch Glück
und Beistand. Er schnitzte aus Holz die Bildsäule eines Menschen,
kleidete sie in das Gewand eines Menschen des Weges und
verlieh ihr durch Triebwerke Macht, verbeugte sich und kniete
vor ihr Tag und Nacht bei dem Lichte der Sonne und des
Mondes. Er opferte ihr mit Wein und verwünschte den höchsten
Gebieter. Im Winter dieses Jahres reichte ein Mensch
eine Schrift empor, in welcher er die Sache meldete. Die
Untersuchung bestätigte, dass alles sich wirklich so verhalte.
Der spätere Vorgesetzte rief Schö-kien zu sich und setzte ihn
in der westlichen verschlossenen Abtheilung gefangen. Er wollte
ihn tödten.
In derselben Nacht hiess er den nahestehenden Aufwartenden
® m 1 Siuen-tsi Jenem die Verbrechen Vorhalten.
Sehö-kien antwortete: In meinen ursprünglichen Gedanken war
kein anderer Beweggrund, ich wollte blos trachten, mich einzuschmeicheln.
Da ich bereits die Gebote des Himmels verletzt
habe, steht auf mein Verbrechen zehntausendfacher Tod. An
1 In dem Zeichen ist hier statt des Theiles der Theil zu
setzen. Das Zeichen selbst wird für das gewöhnlichere gebraucht.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. XCVIII. Bd. III. Hft. 4G