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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pf  i  zm  aier.

Die  acht  Sitze  der  obersten  Buchführer  meldeten  an  dem
Hofe:  ,Der  widersetzliche  Räuber,  der  vormalige  aufwartende
Mittlere,  grosser  Heerführer  des  mittleren  Kriegsheeres,  Schöling,
  König  von  Schi-hing,  in  früher  Jugend  gewaltthätig  und
widerspänstig,  im  erwachsenen  Alter  eigenwillig,  habsüchtig  und
grausam,  zog  aus  um  zu  beruhigen  den  Süden  von  Siang.
Als  er  die  Gewässer,  die  beiden  Gehäge,  die  Menge  des  Volkes
der  Aecker  niederhielt,  fegte  er  die  Erde,  ohne  etwas  zurückzulassen. ­
  Mit  dem  Auge  der  Wespe,  der  Stimme  des  wilden
Hundes,  vertraut  nahetretend,  verachtend,  geringschätzend,
unkindlich,  unmenschlich,  abgeschlossen  durch  die  Streitmacht,
verborgen,  war  er  ohne  Anständigkeit,  ohne  Gerechtigkeit,  nur
von  Tödtungen  wurde  gehört/
,Als  er  den  Kummer  um  die  Angehörigen  hatte,  war  er
eingenommen  von  ausschreitender  Musik.  Söhne  der  grossen
Flöte  begaben  sich  in  das  Amtsgebäude,  durch  Tage  und  Monate ­
  traf  er  mit  ihnen  zusammen.  Am  Tage  schlief  er,  in  der
Nacht  lustwandelte  er.  Gewöhnt  an  Verrath  und  Lüge,  beraubte ­
  und  plünderte  er  das  ansässige  Volk.  Er  öffnete  der
Reihe  nach  Erdhügel  und  Gräber.  Der  grosse  Hinzugegebene
von  dem  Geschlechte  Sie  stand  an  dem  Hofe  von  Tsin  dem
höchsten  Befehle  zur  Seite,  machte  die  ersten  Entwürfe  für  das
Land  zur  Linken  des  Stromes.  Jener  zerschlug  dessen  Sarg,
brachte  die  Gebeine  ans  Licht.  Die  Sache  erschreckte  diejenigen, ­
  die  es  hörten  und  sahen/
,Der  grosse  hingegaDgene  Kaiser  legte  sich  krank  nieder,
am  nächsten  Morgen  war  er  noch  nicht  hergestellt.  Schöhing,
  auf  Grund  des  theuren  Dazwischentretens,  nahm  an  der
Aufwartung  für  die  Arzneien  Theil.  Er  hatte  nicht  das  Aussehen ­
  der  Traurigkeit,  er  hegte  innerlich  Widersetzlichkeit  und
Tödtung  des  Höheren.  Nach  dem  grossen  Allmäligen  rief  der
Höchstweise  1  laut,  schlug  das  Herz.  Indem  er  dabei  einherkroch, ­
  stiess  er  mit  der  Hand  an  die  Sänfte,  die  Kaiserin  gewährte ­
  das  Herabblicken.  Jener  fügte  noch  Spitze  und  Klinge
hinzu,  er  erschöpfte  das  Unheilvolle,  gipfelte  die  Widersetzlichkeit. ­
  In  dem  fernen  Alterthum  hatte  dieses  noch  nicht  seines

1  Der  spätere  Vorgesetzte,  welcher  nach  dem  Tode
Kaisers  Kao-tsung,  der  Himmelssohn  ist.

seines

Vaters,  des
            
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