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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizraaier.

und  Gehacktes  hin,  wovon  er  Tag;  und  Nacht  ass.  Zwischen
Tagesanbruch  und  Mittag  legte  er  sieh  erst  schlafen.
Seine  Richter  erhielten,  wenn  er  sie  nicht  rief,  kein  Gemach ­
  und  keine  Schriftbank.  Er  bemass  ohne  Weiteres  selbst
und  peitschte.  Die  Beschuldigten  wurden  in  dem  Gefängnisse
gebunden,  die  Handlungen  durch  mehrere  Jahre  nicht  untersucht. ­
  Südlich  von  Siao  und  )N  Siang  ward  Alles  gezwungen, ­
  seine  Umgebung  zu  bilden,  in  den  Wohnsitzen  und
Strassen  fanden  sich  beinahe  keine  Zurückgelassenen.  Wenn
Einige  unter  ihnen  sich  entzogen  und  entwichen,  so  tödtete  er
ohne  Weiteres  deren  Gattinnen  und  Kinder.  In  den  Landstrichen ­
  und  Kreisen  wagte  Niemand,  es  nach  oben  zu  berichten
und  Kao-tsung  erfuhr  es  nicht.
Plötzlich  beförderte  man  Schö-ling  dem  Namen  nach  zu
einem  den  Süden  niederhaltenden  Heerführer  und  verlieh  ihm
eine  Abtheilung  Trommeln  und  Blasewerkzeuge.  Hierauf  versetzte ­
  man  ihn  zu  der  Stelle  eines  Heerführers  der  mittleren
Leibwache.  Im  neunten  Jahre  des  Zeitraumes  Thai-kien  (577
n.  Chr.)  ernannte  man  ihn  an  der  Stelle  eines  Anderen  zu
einem  als  Abgesandter  in  den  Händen  das  Abschnittsrohr  Haltenden, ­
  zum  allgemeinen  Leitenden  der  Sachen  der  Kriegsheere
der  vier  Landstriche  ^  Yang,  Siü,  ]|f  Tung-yang
und  Nan-yü,  dann  zum  stechenden  Vermerker  von
jj^fj  Yang-tscheu.  Aufwartender  Mittlerer,  Heerführer  und  Besitzer ­
  der  Trommeln  und  Blasewerkzeuge  blieb  er  wie  früher.
Als  er  im  folgenden  Jahre  in  der  Hauptstadt  ankam,  gab  man
ihm  mit  Oel  bestrichene  Fahnenwagen  hinzu.
Die  Verwaltung  Schö-ling’s  bestand  in  der  Beschäftigung
mit  den  Sachen  des  östlichen  Sammelhauses.  Er  griff  häufig
in  die  verschlossenen  Abtheilungen  und  Söller  ein.  Wenn  die
mit  den  Geschäften  sich  befassenden  Vorsteher  ihm  beistimmten
und  sich  nach  seinem  Willen  richteten,  meldete  er  sofort  nach
oben,  dass  man  sie  befördern  und  verwenden  möge.  Wenn  sie
im  Geringsten  Widerstreben  oder  Falschheit  bekundeten,  mass
er  ihnen  gewiss  grosse  Verbrechen  bei.  In  schweren  Fällen
erlitten  sie  selbst  die  Todesstrafe.  Auf  den  Wegen  erzählten
sich  Alle,  dass  er  ungewöhnliche  Absichten  habe.
Schö-ling  brachte  einen  eitlen  Namen  zu  Wege.  So  oft
er  an  dem  Hofe  eintraf,  erfasste  er  immer  auf  dem  ausschliesslich
            
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