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Schenk 1.
mtm
XXVI.
W. Teuffel hat im ,Rhein. Mus/ XXX, S. 474 die Verse
562—568 des Trin. für eine Sehauspielerinterpolation erklärt,
,gemacht zu dem Zwecke, um die Rückkehr des Philto von
der geheimen Unterredung, die er mit Stasimus gehalten hat,
zu Lesbonicus und die Fortsetzung des Gespräches mit diesem
zu vermitteln, auch wohl weil der Verfasser meinte, dass diese
Rückkehr nicht erfolgen könne, ohne dass Lesbonicus nach
dem Gegenstände der Unterredung sich erkundige. Letzterem
aber hatte Plautus schon in v. 527 f. vorgebaut, indem dort
Lesbonicus seine Ueberzeugung ausspricht, dass das,
was Stasimus mit Philto verhandle, ihm, dem Lesbonicus,
keinen Schaden bringen werde. Er ist also vollkommen beruhigt'
u. s. f. Auch ich bin der Ansicht, dass die Verse 562
bis 568 vieles Ungehörige enthalten, wenn ich gleich den von
Teuffel eingeschlagenen Weg sie zu streichen, nicht für den
richtigen halte, worüber ein andermal ausführlicher zu handeln
sein wird. Namentlich aber scheint es mir verfehlt, bei der
Hebung der Verderbniss von einem Verspaare auszugehen, das
selbst die offenkundigste Interpolation ist. Um das zu erkennen,
braucht man nur die beiden Verse 527 und 528 im Zusammenhänge
mit dem Vorhergehenden und Nachfolgenden zu betrachten
; sie lauten bei Ritschl so:
Tum umum, priusquam cöctumst, pendet pütidum.
LESBONICVS.
Consuädet homini, eredo. etsi scelestus est,
At mi mfidelis nön est.
STASIMVS.
Audi cetera.
Postid frumenti quom älibi messes mäxumast e. q. s.
Nicht zu übersehen ist, dass von den beiden Ausdrücken Audi
cetera und Postid einer vollkommen überflüssig ist; auch dass
in B die beiden Personenzeichen fehlen, muss auftallen. Vor
Allem muss aber der Inhalt jener Verse Bedenken erregen.
Lesbonicus kann ja nach den Aeusserungen, die Stasimus
v. 512 ff. gemacht hat, nicht glauben, dass Jener den Philto