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Seil e ix kl.
jritii und si istam semel auf drei unleserliche Buchstaben (die
wie CAR aussehen) .... KCLE folge, während Geppert ganz
deutlich PROPITINAM KERCLE zu lesen glaubte und demzufolge
den Vers genau so wie Bentley hersteilen wollte. Sicher ist
nur, dass der Ambrosianus ncim nicht hinter hercle hat, wie
die Palatini, und auch mir erscheint die von Bentley empfohlene
Umstellung unzweifelhaft richtig, wenn auch nicht vollkommen
genügend zur Wiederherstellung des Verses. Denn der Satz
,Di tibi propitii sunt‘ hat einmal — mit oder ohne hercle —
keinen passenden Sinn, wie schon Bugge bemerkt hat; doch
weicht er wohl''•von der Ueberlieferung zu weit ab, wenn er
den Gedanken ,Du bist ein kluger Mann' dadurch hineinbringen
will, dass er Tu tibi prospicis caute vorschlägt. Das Richtige
liegt viel näher; es ist antiker Denkweise ganz angemessen,
wenn Palaestrio auf die Rede des Periplecomenus, der das
Glück des Junggesellenstandes preist, mit dem Wunsche antwortet
,Die Götter mögen Dir auch den fortwährenden Genuss
dieses Glückes zu Tlieil werden lassen' und so die Ueberhebung
des Anderen durch fromme Ergebung in den Willen der Himmlischen
wieder gut zu machen sucht. Um diesen Sinn zu erreichen,
brauchen wir blos die Bentley’sche Conjectur mit der
Lesart des Codex Lipsiensis zu verbinden und den Vers so zu
schreiben:
Di tibi, propitii sint: nam hercle si istam semel amiseris
Libertatem e. q. s.
XXIII.
Zum richtigen Verständnisse der Verse 1343—1345 des
Miles hat Lorenz den Schlüssel gegeben in der Anmerkung
zu v. 1332 seiner Ausgabe, wo er sehr treffend bemerkt: ,Hier
erwacht sie' — aus ihrer fingirten Ohnmacht — ,und weiss
sich gleich vortrefflich so zu stellen, als sei sie noch halb betäubt
vor Schmerz und zugleich entsetzt, darüber, sich in den Armen
eines Fremden zu befinden. Nicht so ganz der unerfahrene
Pleusicles, der wiederum zur Unzeit recht zärtlich wird.'
Weniger befriedigend ist die von Lorenz aus Ritschl’s Ausgabe
herübergenommene Textesgestaltung, welche — abgesehen von