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Schenkl.
Der Vetus Codes schiebt tu vor tuom ein; auch bei dieser
Lesart ist die Scansion Fecisti iam officium tu tuolii möglich,
ohne dass man ein Fexti anzunehmen braucht. Schwieriger
steht die Sache bei Mil. 456, den Ritschl so gestaltet hat:
Ecce omitto. : : At ego dbeo omissa. : : Muliebri fecit fide.
Fecisti haben CD und B von zweiter Hand (die ausserdem
muliebre und fide schreibt); aber die erste Hand von B hat
feci überliefert. Die Lesart fecit entbehrt also nicht ganz
der Stütze durch die handschriftliche Ueberlieferung. Was
den Sinn betrifft, ist sie entschieden vorzuziehen; denn Sceledrus
schreit die drei "Worte nicht der wegflüchtenden Pliilocomasium
nach, sondern bleibt, starr und stumm vor Entsetzen,
noch eine Weile mit offenem Munde stehen, bis er endlich,
zu Palaestrio gewendet, die Worte hervorbringt: Muliebri fecit
fide. Was endlich den Menaechmenvers 668 betrifft, so gesteht
Koch selbst ein, dass die überlieferten Worte sese fecisse die
Aenderung se fecisse ebenso wahrscheinlich erscheinen lassen
als das von ihm vorgeschlagene sese fexe.
XX.
Eine grobe, handgreifliche Interpolation steckt in der
Rede, die Periplecomenus dem Sceledrus hält, Pseud. v. 501 ff.,
wo er die Gründe, derentwegen Sceledrus die uirga und den
Stimulus verdient hat, aufzählt:
Quod meas confregisti imbrices et tegulas,
505 Ibi diim condignam te sectaris simiam:
Quodque inde inspectauisti meum aput me hospitem,
Amplexam amicam quam osculabatur suam:
Quod cöncubinam erilem insimulare ausus es
Probri pudicam meque summi flägiti:
510 Tum quod tractauisti bospitam ante aedfs meas:
Nisi mihi supplicium e. q. s.
Das Gefühl, dass die beiden Zeilen v. 508 und 509 den
natürlichen Uebergang der Rede vom hospes zur hospita zerreissen,
wird jeder beim Durchlesen der Stelle empfinden.
Sie sind aber an unserer Stelle nicht blos lästig, sondern in
der That unmöglich; denn Periplecomenus kann doch kein